Allzu oft werden Gewalttaten an Frauen immer noch als Einzelschicksale betrachtet, statt als Ausdruck geschlechterspezifischer Gewalt, wie sie weltweit Frauen täglich erleben. Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November ist ein wichtiger Tag, um betroffenen und ermordeten Frauen zu gedenken, mit Aktionen auf das Ausmaß von Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen sowie politische Forderungen zu stellen, um Veränderung zu erreichen. Denn jede Geschichte zählt, so wie die von Debiee* aus Guatemala, die mehrfach sexualisierte Gewalt überlebt hat.
Viele Lösungsansätze stehen bereits zur Verfügung. Wir sollten jetzt Unternehmen verpflichten diese auch einzusetzen und unsere Gesetze an die technologische Realität von Verbrechen anpassen.
Als wir Lily aus Ghana aus der Sklaverei am Volta-Stausee befreien wollten, schien es, als kämen wir zu spät. Unser lokales Ermittlungsteam und die Polizei erreichten den Einsatzort – doch Lily war nicht mehr dort. Was war passiert? War sie in Sicherheit? Entschlossen, Antworten zu finden, verfolgte unser Team jede Spur. Als sie das Mädchen endlich fanden, erlebten sie eine unerwartete Überraschung: Lily war bereits in Freiheit!
Anlässlich des Europäischen Tages gegen Menschenhandel waren am 19.10. wieder viele ehrenamtliche IJM Botschafter/-innen DACH-weit aktiv und verteilten fiktive 80-Euro-Scheine in 15 Innenstädten, teilweise in Zusammenarbeit mit dem lokalen Walk for Freedom. Die Scheine machen auf den unglaublichen Fakt aufmerksam, dass heutzutage immer noch Menschen für durchschnittlich 80 Euro in die Sklaverei verkauft werden.
Elena* von IJM Rumänien ist Spezialistin für die Betreuung von Betroffenen von Menschenhandel. Im Interview berichtet die ausgebildete Psychologin und Psychotherapeutin über ihre Erfahrungen bei der Unterstützung von Frauen, die von Menschenhändlern sexuell ausgebeutet wurden.
Vom 25.-26. Mai 2024 trafen sich ca. 120 IJM Botschafter:innen und Engagierte zur Trendwechsel Konferenz in Kassel, um neue Impulse für ihr Ehrenamt zu bekommen und sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen. Dieses Jahr stand die Konferenz unter dem Motto Hoffnungsvoll. Die Impulse spiegelten dabei nicht nur die Arbeitsphilosophie von IJM wider, sondern sollten auch Ehrenamtliche in ihrem herausfordernden Engagement positiv prägen.
Kinderschutz im Internet: Die IP-Adressen-Speicherung soll zugunsten des Quick-Freeze-Verfahrens fallen gelassen werden. Dieser Kompromiss ist ein Rückschlag für die effektive Ermittlung von schwersten Straftaten gegen Kinder!
SOFIA, BULGARIEN – Mit der Unterzeichnung eines wegweisenden Kooperationsabkommens mit der Nationalen Kommission zur Bekämpfung des Menschenhandels (NKBM) in Bulgarien weitet IJM sein Programm gegen Menschenhandel in Europa auf den Balkanstaat aus.
Im Jahr 2023 sah sich unsere Welt wachsenden Herausforderungen gegenüber, die neue Unsicherheiten schüren. Umso mehr gibt es uns Hoffnung, engagierte Menschen zu erleben, die mit uns echte Veränderung bewirken im Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit. Gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern von IJM gelang es uns 2023, in unseren Projektregionen nachweislich Sklaverei und sexuelle Ausbeutung erfolgreich zu bekämpfen. Unserer Stimme verschafften wir im politischen Dialog Gehör, um Menschen in Armut weltweit vor Gewalt zu schützen. Für uns bei IJM war 2023 ein wegweisendes Jahr im Einsatz gegen Sklaverei!
Dietmar Roller appelliert an die Bundesregierung, den Schutz von Kindern im digitalen Raum ernsthaft zu gewährleisten, vor dem Hintergrund der Beratungen über die sogenannte "Chatkontrolle" auf europäischer Ebene.
Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem, eine alltägliche Menschenrechtsverletzung, die uns alle betrifft. Dem ist der jährlich am 25. November stattfindende Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen in besonderer Weise gewidmet. International Justice Mission (IJM) kämpft seit über 20 Jahren gegen verschiedene Formen der Gewalt. Wir wissen: In gemeinschaftlicher, mutiger und konzertierter Anstrengung ist es möglich, Gewalt gegen Frauen zu beseitigen.
Der auf europäischer Ebene diskutierte Entwurf einer Verordnung zur Prävention und Bekämpfung sexuellen Missbrauchs von Kindern stößt auf erheblichen Widerstand. Doch hinter diesen hart geführten Diskussionen und den nüchternen Zahlen verbirgt sich ein Status Quo, bei dem weiterhin Menschen ungeschützt Gewalt aussetzt sind. Solange das Phänomen Livestreaming nicht in seiner Einzigartigkeit und seiner Tragweite verstanden und angemessen bekämpft wird, werden Maßnahmen nur Symptombehandlung sein.