Im April 2026 reiste eine Gruppe unserer Unterstützenden auf die Philippinen, um vor Ort konkret die Arbeit von IJM im Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern kennenzulernen: in Schutzräumen, bei Ermittlungsbehörden, in Trainings für Strafverfolgung und im Gespräch mit Betroffenen, die sich heute selbst für den Schutz von anderen einsetzen. In ihrem Reisebericht schildert Lena Exner, Fachreferentin für Philanthropie und Partnerschaften, ihre bewegenden Eindrücke von entschlossener Zusammenarbeit und der wachsenden Hoffnung, dass globale Verbrechen durch globale Verantwortung und Zusammenarbeit wirksam bekämpft werden können.
Die UN-Sonderberichterstatterin stellt ihren Bericht zu Deutschland vor. Deutschland erhält Anerkennung, aber auch einen klaren Reformauftrag durch die Vereinten Nationen – es braucht mehr! Mehr Schutz vor sexueller Ausbeutung und konsequentes Vorgehen gegen Menschenhandel. Mehr Verbindlichkeit, mehr Koordination und einen flächendeckenden Schutz.
In den meisten Rechtssystemen der Welt zählt die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu den schwersten Straftaten. Dass Kinder weltweit gegenwärtig in zunehmendem Maße von dem Verbrechen bedroht sind, ist erschreckend. Zurückzuführen aber ist diese Tendenz auf die Möglichkeiten, die moderne Kommunikationstechnologien und das Internet bieten.
Veränderung beginnt oft leise, in kleinen Dingen. In kleinen Entscheidungen von Menschen, die nicht wegsehen, sondern Verantwortung übernehmen. 2025 waren unsere Unterstützerinnen und Unterstützer Teil genau dieser Bewegung, die Veränderung bewirkt. Gemeinsam haben wir Freiheit spürbar gemacht!
Zum Europäischen Tag gegen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch von Kindern fordert die Menschenrechtsorganisation International Justice Mission Deutschland eine faktenbasierte Politik und wirksame Maßnahmen gegen sexuelle Ausbeutung per Livestream. Die Organisation warnt vor Deutschlands Rolle als Nachfrageland und kritisiert das Versagen großer Technologieunternehmen beim Schutz von Kindern.
Anlässlich des Europäischen Tages gegen Menschenhandel waren am 19.10. wieder viele ehrenamtliche IJM Botschafter/-innen DACH-weit aktiv und verteilten fiktive 80-Euro-Scheine in 15 Innenstädten, teilweise in Zusammenarbeit mit dem lokalen Walk for Freedom. Die Scheine machen auf den unglaublichen Fakt aufmerksam, dass heutzutage immer noch Menschen für durchschnittlich 80 Euro in die Sklaverei verkauft werden.
Ein T-Shirt für fünf Euro. Ein Smartphone, günstiger denn je. Ein Schokoriegel aus fairem Kakao – oder doch nicht? Was in Europas Supermärkten, Modeläden oder Elektronikgeschäften liegt, sieht oft harmlos aus. Doch in vielen dieser Produkte steckt ein düsteres Geheimnis: Zwangsarbeit. Mit einer neuen Verordnung will die EU sich jetzt Konsumprodukten aus Zwangsarbeit entgegenstellen. Doch was bewirkt die Verordnung konkret?
Auf Einladung von IJM reiste im Mai 2025 eine hochrangige Delegation der Europäischen Union zu einem Fachbesuch nach Manila. Ziel der Reise war es, zu verstehen, wie sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet entsteht – und welche Verantwortung die EU im Einsatz gegen das Verbrechen trägt.
Am 5. Mai wird Skype abgeschaltet. International Justice Mission Deutschland macht auf die Rolle von Plattformen bei der sexuellen Ausbeutung von Kindern aufmerksam. Unternehmen sollten Verantwortung übernehmen und Kinderschutz als festen Bestandteil ihrer Technologien mitdenken – und durch klare gesetzliche Rahmenbedingungen dabei unterstützt werden.
CDU, CSU und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Was aber nimmt sich die neue Regierung vor für den Schutz vor Ausbeutung, Menschenhandel und Gewalt? Wir haben die Vereinbarungen analysiert – und zeigen, was Hoffnung macht und wo konkrete Maßnahmen fehlen.
Es mag überraschen, aber bei der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern über das Internet können unsere Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen eine Schlüsselrolle einnehmen. Vor internationalen Finanzaufsichtsbehörden und Finanzunternehmen konnte IJM darstellen, wie wichtig es ist verdächtige Geldüberweisungen zu erkennen und zu stoppen!
2024 waren unsere Unterstützerinnen und Unterstützer die unschätzbare Kraft hinter einer Welle, durch die wir bedeutende Veränderungen in unseren Projektregionen anstoßen konnten. Für uns war 2024 ein Jahr in Bewegung gegen Sklaverei. Ein Jahr, das uns Hoffnung macht! Denn weltweit, in Europa und in Deutschland blicken wir auf Meilensteine zurück, die wir gemeinsam mit vielen engagierten Menschen erreicht haben. Diese großartigen Erfolge sind der nächste Schritt zu unserem Ziel, Sklaverei und Gewalt gegen Menschen in Armut weltweit für immer zu beenden.