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Rückblick 2018: Das haben Sie bewirkt

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Rückblick 2018:

Das haben Sie bewirkt

Gute Nachrichten zum Jahresende! IJM Vorstandsvorsitzender Dietmar Roller blickt auf das Jahr 2018 zurück und erzählt von seinen persönlichen Höhepunkten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, die diese großen Veränderungen ermöglicht hat:

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

jedes Jahr erzielt Sklaverei Milliarden-Profite. Menschenhändler setzen ihr Geld, ihren Einfluss und ihre Netzwerke ein, um mit der würdelosen Ausbeutung und Versklavung von Menschen den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen. Als Spender, Unterstützer, Freunde, Botschafter und IJM Mitarbeiter setzen wir dem Verbrechen dieselben Mittel entgegen. Zusammen mit unseren Netzwerken, unserem Einfluss und unseren Finanzen kommen wir dem Ziel näher, Sklaverei abzuschaffen.

Dafür will ich mich von Herzen bei Ihnen bedanken! Ihre Unterstützung bewirkt große Veränderung!

2018 in Zahlen

  • 4.200+ Betroffene von Gewalt und Sklaverei wurden durch IJM und ausgebildete Partner befreit
  • 2.250+ Betroffene und Familienangehörige erhalten derzeit Hilfe in Nachsorgeeinrichtungen
  • 361 Täter wurden durch gerichtliche Anordnungen inhaftiert oder verurteilt
  • 53.000+ Menschen wurden von IJM seit 2012 geschult, darunter Polizeibeamte, Richter, Staatsanwälte, Sozialarbeiter und Personen der Zivilgesellschaft
  • In Deutschland machten 608 geschulte, ehrenamtliche IJM Botschafter auf Sklaverei aufmerksam und mobilisierten die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durch Vorträge, Kampagnen wie #unfrei und viele einzelne Aktionen
  • 135 Kirchen und Gemeinden in Deutschland haben im Rahmen des Sonntags für Freiheit einen Gottesdienst veranstaltet zum Thema Freiheit und Gerechtigkeit

Höhepunkte 2018

  • PHILIPPINEN: In diesem Jahr konnten wir beobachten, wie Gerichte auf den Philippinen immer schneller und effizienter Täter verurteilten, vor allem im Bereich Menschenhandel und Cybersex-Ausbeutung. In einem IJM Fall sprach der Richter bereits 37 Tage nach der Festnahme sein Urteil. Das bestärkt uns, weiter intensiv in Schulungen für Polizei und Anwälte zu investieren. Es ist ermutigend zu sehen, wie Rechtssysteme gestärkt werden können und so Menschen vor Gewalt und Ausbeutung geschützt sind.
  • INDIEN: die Festnahme einer berüchtigten Menschenhändlerin beendet eine jahrelange Suche erfolgreich. Die Frau konnte lange Zeit straflos agieren und Kinder in den Sexhandel verkaufen. Dass sie endlich festgenommen wurde und in Untersuchungshaft sitzt, ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Arbeit gegen Sexhandel. Es wird deutlich: Die Justiz ist bereit zu handeln und die Straflosigkeit der Täter zu beenden.
  • GHANA: während meines Besuches im September konnte ich mich selbst davon überzeugen, wie wichtig unsere Arbeit für die Jungen vom Volta-Stausee ist. Kinder, die dort zu Tausenden in der Fischerei ausgebeutet werden, haben dank des Einsatzes unserer Kollegen wieder eine hoffnungsvolle Zukunft. Oft helfen die Hinweise befreiter Kinder sogar dabei, die nächste Rettungsaktion zu planen. Erst im letzten Monat führte zum Beispiel Elinams* Aussage dazu, dass fünf Kinder befreit werden konnten. Dank des besonderen Einsatzes der Second Lady, Ihre Exzellenz Samira Bawumia in Ghana hat das Thema auch in der Regierung an Gewicht gewonnen.

Dietmar Roller mit der Second Lady of Ghana.

GLOBAL: Auf einer internationalen IJM Konferenz anlässlich des 20. Geburtstags von IJM verdeutlichte mir ein Moment besonders, was unser größter gemeinsamer Erfolg ist und was mich persönlich immer wieder antreibt. Ein Sprecher lud die mit 4700 Menschen besetze Arena ein, die Hände zu heben und die Finger in Richtung Bühne auszustrecken. 4700 Hände mit je 10 Fingern ergeben 47.000 Finger. Die Zahl der vielen Finger im Raum symbolisierte die Anzahl der Menschen, die IJM in den vergangenen 20 Jahren aus Sklaverei und Gewalt befreit hat. Die nächsten Minuten war es still in der Arena. Ein Moment, der mir neu bewusst machte, was wir als IJM Mitarbeiter und Sie, als Unterstützer, bewirken: Menschen, die einst in massiver Unterdrückung festgehalten wurden, sind heute frei.

47.000 Finger als starkes Symbol für 20 Jahre IJM.

  • POLITISCHE ARBEIT IN DEUTSCHLAND: Ein von IJM veranstaltetes parlamentarisches Frühstück am 18. Oktober, dem Europäischen Tag gegen Menschenhandel, zeigte, dass Politiker quer durch die Parteien interessiert sind, aktiv gegen Sklaverei vorzugehen.
  • STOPP SKLAVEREI KONFERENZ: Auf unserer ersten Stopp Sklaverei Konferenz tauschten sich Unternehmer aus verschiedenen Branchen, darunter große Namen wie Rittersport und Daimler, über Lösungen im Kampf gegen Sklaverei aus. Eine IJM Expertin aus Indien berichtete zudem über ihren Einsatz mit Unternehmen für sklavenfreie Lieferketten.

Ich bin sehr ermutigt, so viel Offenheit und Engagement sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft im Einsatz gegen Sklaverei zu sehen. Insgesamt beobachte ich, dass das Thema Menschenhandel und Sklaverei zunehmend mehr Berücksichtigung findet, auch in den Medien.

Vieles mehr ließe sich noch ergänzen. Am Ende des Jahres steht ein großes GEMEINSAM und ein großer Dank. Alle Fortschritte konnten wir nur gemeinsam mit Ihnen als Unterstützer erreichen. Und genauso freue ich mich, mit Ihnen GEMEINSAM in das nächste Jahr zu starten.

Ihnen allen einen guten Rutsch und nur die besten Wünsche für 2019,

Ihr Dietmar Roller

Ihre Spende bewirkt Veränderung – jeden Tag! Beenden Sie mit uns Sklaverei.

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