Warum wir handeln mĂŒssen
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2 Mio. Menschen in Europa
leben schÀtzungsweise in Sklaverei. Zwangsprostitution ist die hÀufigste Form. -
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Deutschland ist TĂ€terland
und bedeutendes Zielland fĂŒr Menschenhandel, der sich oft hinter Zwangsprostitution verbirgt. -
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25 % mehr FĂ€lle
von Menschenhandel in Europa im Zeitraum 2019-2022.
Was Betroffene sagen
Betroffene sollten keine Angst davor haben, zur Polizei zu gehen und fĂŒr ihre Rechte einzustehen. Niemals aufgeben! Sie sollten alles tun, um ihre WĂŒrde als Frauen zu verteidigen. Denn es ist ihre WĂŒrde und sie darf von niemandem zerstört werden.(Lies hier ihre ganze Geschichte)
DafĂŒr setzt Du dich mit uns ein
âïž Verfolgen: MenschenhĂ€ndler mĂŒssen konsequent zur Rechenschaft gezogen und hart bestraft werden.
đĄAufklĂ€ren: Es braucht RechtsaufklĂ€rung die Betroffene in ihrer Lebenswelt erreicht, damit diese ihre Rechte kennen und sie sicher in Anspruch nehmen können.
đĄïž SchĂŒtzen: Gerichtsverfahren dĂŒrfen nicht retraumatisieren, sondern es braucht psychologische Begleitung und die Möglichkeit von Video-Aussagen.
8.870 Menschen haben die Unterschriftenaktion bereits unterschrieben.
Du fehlst noch â€ïž Jetzt mitmachen!
Deine Fragen. Unsere Antworten.
Was bedeutet âZwangsprostitutionâ konkret? ¶
Zwangsprostitution bezeichnet Situationen, in denen Menschen unter Ausbeutung, TÀuschung, Gewalt oder Druck in der Prostitution gehalten werden. TÀter nutzen psychische und finanzielle AbhÀngigkeiten, Drohungen oder organisierte Strukturen, um Menschen zur sexuellen Ausbeutung zu zwingen.
Warum setzt sich IJM fĂŒr eine Reform im Bereich Prostitution ein? ¶
Deutschland ist eines der HauptziellĂ€nder fĂŒr Menschenhandel in Europa. Besonders im Bereich der legalen Prostitution bestehen SchutzlĂŒcken: Betroffene werden unzureichend unterstĂŒtzt, TĂ€terstrukturen bleiben bestehen, und die Strafverfolgung ist oft kaum wirksam. IJM Deutschland fordert deshalb Reformen, um Menschenhandel als GeschĂ€ftsmodell unattraktiv zu machen und Betroffene wirksam zu schĂŒtzen.
Wie hilft IJM betroffenen Menschen nach der Befreiung? ¶
IJM begleitet Betroffene auf ihrem Weg zurĂŒck in ein Leben in WĂŒrde und Selbstbestimmung. Die Nachsorge umfasst u. a.:
- Unmittelbare Krisenversorgung
- Psychologische Stabilisierung und Traumatherapie
- Fortlaufende Betreuung durch Partner vor Ort
- UnterstĂŒtzung bei Gerichtsverfahren
- Eingliederung in Schule, Ausbildung und Arbeit
Was ist das Ziel der Unterschriftenaktion? ¶
Mit der Aktion wollen wir öffentliche UnterstĂŒtzung fĂŒr einen besseren Schutz vor Zwangsprostitution sichtbar machen. Die gesammelten Stimmen sind ein starkes Signal an Politik und Gesellschaft, dass die bestehenden SchutzlĂŒcken geschlossen werden mĂŒssen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit fĂŒr das Thema zu schaffen und unseren Forderungen fĂŒr den politischen Reformprozess zu stĂ€rken.
Bringt meine Unterschrift ĂŒberhaupt etwas? ¶
Ja, sie verstĂ€rkt Sichtbarkeit, signalisiert politisch RĂŒckhalt und zeigt, dass viele Menschen Reformen wollen. Die Aktion ist ein wichtiger Baustein in einem breiteren politischen Engagement. Jede Stimme trĂ€gt dazu bei, Aufmerksamkeit und Druck aufzubauen.
Wird meine Unterschrift veröffentlicht? ¶
Nein, die Unterschriften werden nicht öffentlich einsehbar sein, sondern nur in aggregierter Form (z. B. Gesamtzahl).
Geht es darum, Prostitution komplett zu verbieten? ¶
Nein. Die Aktion fordert keine pauschalen Verbote, sondern wirksame SchutzmaĂnahmen gegen Zwang, Gewalt und Ausbeutung. IJM ist ĂŒberparteilich und unabhĂ€ngig. Es geht um den Schutz von Menschenrechten, nicht um parteipolitische Ziele.