Der Durchschnittspreis eines Sklaven beträgt 90 Dollar.
    Menschenhandel, Sklaverei und Zwangsprostitution stehen in vielen Ländern auf der Tagesordnung. Es sind die Ärmsten der Gesellschaft, die verkauft, missbraucht und ausgebeutet werden. Rechtssicherheit ist daher ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Entwicklung.

    Fordern Sie mit uns die Vereinten Nationen auf, zu handeln und die Ärmsten der Welt zu schützen. Vor Gewalt, Unterdrückung und Skrupellosigkeit.
    Menschenhandel, Sklaverei und Zwangsprostitution stehen in vielen Ländern auf der Tagesordnung. Es sind die Ärmsten der Gesellschaft, die verkauft, missbraucht und ausgebeutet werden. Rechtssicherheit ist daher ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Entwicklung.

    Fordern Sie mit uns die Vereinten Nationen auf, zu handeln und die Ärmsten der Welt zu schützen. Vor Gewalt, Unterdrückung und Skrupellosigkeit.
    Über IJM
    Das Gegenteil von Armut ist nicht Reichtum, sondern Gerechtigkeit.
    IJM Deutschland e. V. ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM), die sich in 14 Partnerländern Asien, Afrika und Lateinamerika für die Rechte der Opfer von Menschenrechtsverletzungen einsetzt.
    Ermittler, Anwälte und Sozialarbeiter von IJM befreien und begleiten Opfer, überführen Täter und nehmen Einfluss auf die jeweiligen Justizsysteme. Immer in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden. IJM leistet Rechtshilfe, um in Armut lebenden Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern vor Gewalt und Unterdrückung zu schützen.
    IJM BEFREIT OPFER
    • aus Sklaverei
    • aus Schuldknechtschaft
    • aus Zwangsprostitution
    • aus sexueller Gewalt
    • von Menschenhandel
    IJM KÄMPFT GEGEN
    • Versagung staatsbürgerlicher Rechte
    • Polizeigewalt
    • rechtswidrige Inhaftierung
    • sexuelle Gewalt
    • andere Formen von Gewalt gegen arme Menschen
    Opfer
    befreien
    Täter
    überführen
    Menschen
    Stärken
    Justizsysteme
    Verändern
    Opfer befreien
    Aufgrund von Hinweisen oder eigenen Recherchen ermitteln wir Fälle von Menschhandel, Zwangsprostitution, Sklaverei und anderen Formen gewaltsamer Unterdrückung. In Zusammenarbeit mit der Polizei werden Betroffene befreit und in Sicherheit gebracht. Überall auf der Welt.
    TÄTER ÜBERFühren
    Wir überführen die Täterinnen und Täter gemeinsam mit der Polizei vor Ort. Unsere Anwälte setzen sich dafür ein, dass sie strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Die Betroffenen werden ermutigt als Zeugen gegen die Angeklagten auszusagen und speziell darauf vorbereitet. IJM bleibt dran – auch wenn sich Gerichtsprozesse über viele Jahre ziehen.
    MENSCHEN STÄRKEN
    Wir kümmern uns gemeinsam mit unseren Partnern um die psychologische und sozialpädagogische Nachsorge der traumatisierten Opfer. Sie erhalten eine neue Perspektive für ihr Leben und lernen, ihre Rechte wahrzunehmen.
    Frei sein. Wie geht das?
    Sie waren oft jahrelang eingesperrt, durften ihren Verschlag oder das Haus nur verlassen, um zu arbeiten oder sich zu prostituieren. Wenn überhaupt. Als moderne Sklaven besaßen sie keine Papiere, kein Geld und kein eigenes Konto. Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, müssen sie erst lernen: Wie benutze ich ein Handy? Wo melde ich den Strom an? Wie hebe ich Geld ab? Wo kaufe ich eine Fahrkarte?
    In einem Zwei-Jahres-Programm werden die Betroffenen von IJM betreut. Nach und nach verarbeiten sie die traumatischen Erlebnisse und erfahren, was es heißt, ein eigenständiges Leben zu führen.
    JUSTIZSYSTEME VERÄNDERN
    Wir stärken Rechtssysteme gemeinsam mit den verantwortlichen Behörden vor Ort, sodass Menschenrechte tatsächlich durchgesetzt und Arme geschützt werden. Recht muss für alle gelten, egal ob arm oder reich.
    Der Arbeitsansatz von IJM: Recht durchsetzen und Rechtssysteme nachhaltig verändern.
    Konsequente Strafverfolgung schafft nicht nur Recht für den Einzelnen, sondern stärkt das gesamte Rechtssystem und entfaltet Rechtssicherheit und Schutz für die Armen. Die Anwendung von Gesetzen und jede Verurteilung von Tätern sind wie Steine, die ins Wasser fallen und Wellen schlagen: Menschenrechte werden tatsächlich durchgesetzt; potentielle Täter abgeschreckt und dadurch viele potentielle Opfer geschützt.
    • SALILA, MUMBAI (INDIEN)
      Im Alter von 15 Jahren wird Salila* verschleppt, verkauft und zur Prostitution gezwungen. Um ihren Eltern zu helfen, die kaum über die Runden kommen, nimmt Salila das Jobangebot des fremden Mannes an. Zu spät merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Sie ist Opfer eines Menschenhändlers geworden, der sie an einen Bordellbesitzer verkauft hat. Von nun an wird sie jeden Tag mehrfach vergewaltigt. Verdeckte Ermittler von IJM werden auf Salila aufmerksam. Zusammen mit der lokalen Polizei befreien sie das Mädchen in einer riskanten Rettungsaktion. In einer Nachsorge-Einrichtung kann sich Salila langsam von den traumatischen Erlebnissen erholen. Heute verkauft Salila handgefertigte Waren, wohnt in einem kleinen Appartement und verfügt sogar über ein eigenes Bankkonto. Sie ist frei.
      * Um die Identität der Opfer zu schützen und laufende Fallarbeiten nicht zu gefährden, müssen Bild und Name nicht der geschilderten Fallgeschichte entsprechen.
    • Grace, Mangaliba (Uganda)
      Mitten in der Trauer um ihren gerade verstorbenen Mann beginnt für Grace* der nächste Albtraum: Die Familie ihres Mannes will ihr das Land rauben. Grace und ihre fünf Kinder werden bedroht: Sie sollen von ihrem eigenen Grund und Boden verschwinden. Doch wenn Grace ihr Land verliert, verliert sie ihre Lebensgrundlage: ihr Dach über dem Kopf, ihren Gemüsegarten, ihr Zuhause. Illegale Landwegnahme ist ein Verbrechen, das in ländlichen Gebieten Ugandas zwei von drei Witwen betrifft. Nach dem ugandischen Gesetz ist illegale Landwegnahme verboten. Doch in den Dorfgemeinschaften hat diese unrechtmäßige Praktik eine lange Tradition. Die Zuständigen in ihrem Dorf verweigern Grace jede Unterstützung. Hunderte Kilometer läuft sie zu Fuß, um bei höheren Behörden um Hilfe zu bitten. Vergeblich. IJM wird auf Graces Fall aufmerksam und kämpft vor Gericht fast drei Jahre für ihre Eigentumsrechte. Heute hält sie ihre offizielle Besitzurkunde in den Händen. Sie hat ihr Land zurück.
      * Um die Identität der Opfer zu schützen und laufende Fallarbeiten nicht zu gefährden, müssen Bild und Name nicht der geschilderten Fallgeschichte entsprechen.
    • Yulisa, La Paz (Bolivien)
      Als Fünfjährige wird Yulisa* sexuell missbraucht, geschlagen und zum Sterben in einem Brunnen zurückgelassen. Gelähmt vor Angst sitzt Yulisa im Polizeirevier. Sie starrt auf eine Reihe von Männern. Langsam hebt das Mädchen den Arm und zeigt auf den Mann, der sie missbraucht und in den Brunnen geworfen hat. Es ist ihr Onkel. Die Familie von Yulisa kann sich keinen Anwalt leisten. Doch die Eltern wissen: Ohne einen Fürsprecher vor Gericht wird es keine Gerechtigkeit für ihre Tochter geben, und der Täter wird niemals verurteilt werden. Als Yulisas Mutter Mitarbeiter von IJM trifft, erzählt sie ihnen von dem Verbrechen. Sofort kümmern sich Sozialarbeiterinnen um das schwer traumatisierte Mädchen. Anwälte von IJM treten vor Gericht für sie ein, sichern Beweismaterial und bereiten Yulisa darauf vor, als Zeugin auszusagen. Nach zwei Jahren verurteilt der Richter Yulisas Onkel zu zehn Jahren Gefängnis. Yulisa selbst ist weiterhin in der Nachsorge und macht jeden Tag Fortschritte. Sie ist auf einem guten Weg.
      * Um die Identität der Opfer zu schützen und laufende Fallarbeiten nicht zu gefährden, müssen Bild und Name nicht der geschilderten Fallgeschichte entsprechen.
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      www.ijmde.org