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Gemeinsam gegen Sklaverei

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Gemeinsam gegen Sklaverei

Am Europäischen Tag gegen Menschenhandel, dem 18. Oktober, haben IJM Botschafterinnen und Botschafter in 15 deutschen Städten blaue #frei Armbänder verteilt und so die Menschen eingeladen, ein Zeichen gegen Sklaverei zu setzen. Sogar in den Plenarsaal des deutschen Bundestages hat es das Bändchen geschafft. Im vierten Jahr der #unfrei Kampagne ist klar: nur gemeinsam können wir für ein Ende von Sklaverei sorgen!

Das blaue #frei Band ist seit vier Jahren ein Symbol für unsere Freiheit. Wir in Deutschland leben in einem Rechtsstaat. Wir sind #frei. Mehr als 40 Millionen Menschen weltweit dagegen sind #unfrei. Sie leben in Sklaverei und werden ausgebeutet. Sie leben ohne den Schutz eines funktionierenden Rechtssystems.

#frei von Berlin bis Freiburg

Genau das treibt unsere Ehrenamtlichen auf die Straße. Denn Sklaverei hat auch etwas mit uns in Deutschland zu tun.

Als drittgrößter Importeur von Risikoprodukten konsumieren wir in Deutschland regelmäßig Waren, für die Menschen in einem anderen Teil der Welt ausgebeutet werden.

Von Berlin bis Freiburg gab es deshalb heute in den Straßen Gespräche darüber, dass Sklaverei ein Problem ist und es uns etwas angeht.

In fast allen Teilen Deutschlands trotzen die IJM Gruppen dem schlechten Wetter. Beladen mit tausenden #frei Armbändern, Luftballons und dem „Unrechtsweg" waren sie bereit, in den Innenstädten die Bürgerinnen und Bürger aufzuklären.

Viele Passanten stimmten zu, dass wir mehr tun müssen, so etwa in Münster: „Durch seine starke Wirtschaft ist Deutschland sehr stark an Sklaverei beteiligt und müsste deshalb viel mehr tun!“

Begeistert waren die Menschen auch von den IJM Botschafter/innen: „Es ist immer toll zu sehen, dass sich junge Menschen für so eine wichtige Sache einsetzen!“

In Erfurt holt man sich trotz des Regens wichtige Unterstützung.

Das blaue Band im Bundestag

Das blaue #frei Armband war in diesem Jahr nicht nur auf Deutschlands Straßen zu finden. Auch im Bundestag in Berlin blitze bei vielen Abgeordneten das blaue Band am Handgelenk hervor.

Der Abgeordnete Frank Heinrich (CDU) wies in seiner Rede im Plenarsaal im Bundestag auf das #frei Band hin. Er machte deutlich, wie sehr er sich freue, es in diesem Jahr bei vielen seiner Kolleginnen und Kollegen quer durch die Parteien hinweg zu sehen.

Frank Heinrich (CDU) spricht im Bundestag über sein #frei Armband.

Viele Abgeordnete teilten außerdem ihr Foto mit #frei Band in den sozialen Medien und setzen so ihr Zeichen gegen Sklaverei.

Bleibt zu hoffen, dass die Entscheidungsträger in der Politik und die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands nicht nur an einem Tag im Jahr laut werden gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Denn nur gemeinsam können wir Sklaverei stoppen - bis alle frei sind.

Bettina M. Wiesmann (CDU) teilt ihr Bild mit dem #frei Armband in den sozialen Medien.

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