Wirkungsorientiert und transparent kommunizieren

Wir schätzen das Vertrauen unserer Spender sehr. Der transparente Umgang mit Spendengeldern sowie Kontrollen und Selbstverpflichtungen sind deshalb unerlässlich für uns.

Im Jahr 2016 wurden 67 Prozent der Spendeneinnahmen für Projekte im In- und Ausland, Kampagnen und politische Anwaltschaftsarbeit genutzt. 33 Prozent wurden für Verwaltung und Spenderwerbung eingesetzt. IJM Deutschland finanziert sich allein aus privaten Spenden und bekommt keine staatliche Unterstützung. Unser Ziel ist es, so bald wie möglich die Kosten für Verwaltung und Spenderwerbung auf 18 Prozent zu reduzieren, um 82 Prozent der Spendeneinnahmen in unsere Projekte im In- und Ausland zu investieren.

Aktueller Wirkungsbericht

Der Wirkungsbericht wird jährlich veröffentlicht und berichtet über Entwicklungen in unseren Projekten im Ausland und in Deutschland. Er enthält einen Finanzbericht, der über Vermögen sowie die Mittelherkunft und Mittelverwendung des jeweiligen Jahres informiert.

Eingenommene Mittel von IJM Deutschland kommen den IJM-Projektbüros in Mumbai (Indien), Gulu und Kampala (Uganda) sowie Santo Domingo (Dominikanische Republik) zugute. Außerdem ermöglichen sie die Aufklärungsarbeit und Mobilisierung sowie politische Anwaltschaftsarbeit in Deutschland.

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Wirkungsbericht 2016
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Wirkungsbericht 2015
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Jahresbericht 2014

Wirkung

Zur wirkungsorientierten Berichterstattung orientieren wir uns am Social Reporting Standard (SRS) 2014. Herausgegeben wird der SRS von der Social Reporting Initiative e. V. Jedes Jahr veröffentlicht IJM Deutschland einen Wirkungsbericht, der über IJM Projekte und Entwicklungen weltweit berichtet. Außerdem enthält er den jährlichen Finanzbericht von IJM Deutschland. Tagesaktuell berichten wir auf Social Media, in unserem Rundbrief und auf unserem Blog.

40.000+ Menschen aus Situationen massiver Gewalt befreit
1.300+ Verurteilungen von Tätern sichergestellt
46.000+ Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Sozialarbeiter geschult

Evidenzbasiert arbeiten

Die Entwicklung neuer Programme richtet sich nach den Ergebnissen von Assessments und Studien. Dabei werden das Ausmaß und die Form eines bestimmten Gewaltverbrechens sowie die Reaktion des Rechtssystems untersucht.

Zu Beginn eines neuen Programms legt IJM in einem Rahmenvertrag mit der jeweiligen Regierung Ziele und Indikatoren für die Zusammenarbeit fest. Die Fortschritte werden durch regelmäßige Evaluationen überprüft. Bei Bedarf können Programme verändert und angepasst werden. Eine Studie am Ende des Programms soll die Entwicklung der Häufigkeit des Verbrechens und der Reaktion des Rechtssystems aufzeigen.

Um die Nachhaltigkeit der Systemreformen zu überprüfen, werden regelmäßig externe Gutachter mit Evaluierungen beauftragt.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als Unterzeichner der Initiative verpflichtet sich IJM, folgende Informationen zur Organisation leicht zugänglich auf seiner Website zu veröffentlichen:

  1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr
    • International Justice Mission (IJM) Deutschland e. V.
    • Sitz: Frankfurt a. M., Amtsgericht Frankfurt a. M., Registernummer: VR 14345
    • Verwaltungssitz: Prenzlauer Allee 188, 10405 Berlin
    • Gründungsjahr: 2010
  2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation
  3. Angaben zur Steuerbegünstigung

    Aufgrund der satzungsgemäßen Zwecke (Volksbildung, Hilfe für Opfer von Straftaten, Kriminalprävention und Entwicklungszusammenarbeit) ist IJM Deutschland nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Der letzte Freistellungsbescheid wurde am 1. September 2017 ausgestellt.

  4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger
    • Geschäftsführung: Dietmar Roller
    • Vorstand des Präsidiums: Dr. Andreas Weiss
    • Weitere Entscheidungsträger können unserem Organigramm entnommen werden.
  5. Tätigkeitsbericht
  6. Personalstruktur

    IJM Deutschland beschäftigte zum 1. September 2017 neun Mitarbeiter. Die Mitglieder des Präsidiums sind ehrenamtlich tätig. Darüber hinaus hat IJM Deutschland zu diesem Zeitpunkt 392 ehrenamtliche IJM-Botschafter/innen in Deutschland und der Schweiz.

  7. Angaben zur Mittelherkunft
  8. Angaben zur Mittelverwendung
  9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

    IJM Deutschland e. V. ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM), die ihren Hauptsitz in Washington D. C., USA hat. Dazu besteht ein Partnerschaftsvertrag mit IJM Global. Mittel von IJM Deutschland kommen verschiedenen IJM-Projektbüros zugute. IJM Deutschland schließt dazu mit den Projektbüros für das jeweilige nächste Jahr Förderverträge.

    Darüber hinaus ist IJM Deutschland Mitglied in der Dachorganisation VENRO sowie den Netzwerken ECPAT Deutschland, Gemeinsam gegen Menschenhandel und Micha Deutschland.

  10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 Prozent des Gesamtbudgets ausmachen

    JM Global hatte in den vergangenen Jahren eine Anfangsfinanzierung zur Verfügung gestellt, die 10 Prozent der jährlichen Einnahmen überstiegen. 2016 wurde diese Finanzierung fast vollständig zurückgefahren, sodass die Arbeit ab 2016 vollständig durch das deutsche Büro getragen wird.

Mehr Informationen zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Interne Kontrollen

Jeder IJM-Mitarbeiter verpflichtet sich zum gewissenhaften Umgang mit den Mitteln der Organisation. Zahlungsfreigaben sind hierarchisch geregelt. Zahlungen erfolgen durch eine Bankbevollmächtigte und werden einem regelmäßigen Controlling unterzogen. Die Budgetplanung durchläuft mehrere Entscheidungsstufen und muss durch das Präsidium genehmigt werden. Budgetverantwortliche können durch einen regelmäßig vorgelegten Soll/Ist-Vergleich Entwicklungen im Auge behalten und gezielt steuern.

Externe Wirtschaftsprüfung

Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer erstellt den Jahresabschluss und überprüft die satzungsgemäße Verwendung der Mittel von IJM Deutschland.

Überprüfung unterstützter Projekte

Geförderte Projektbüros sind verpflichtet, einen jährlichen Projektfortschrittsbericht einschließlich eines Soll/Ist-Budgetplans einzureichen. Die Entwicklung der Projekte wird durch einen regelmäßigen Austausch begleitet und die effektive Umsetzung und Wirkung durch Evaluationen erhoben. Monitoring- und Evaluierungsbesuche können jederzeit stattfinden.

Von IJM Deutschland geförderte Projektbüros sind im jeweiligen Land amtlich registriert und verfügen über interne Kontroll- und Berichtssysteme. Als Grundlage der Arbeit dient ein Rahmenvertrag mit der jeweiligen Regierung, der die Befugnisse von IJM und die Zusammenarbeit mit den Behörden regelt.

VENRO-Kodizes

Als Mitglied von VENRO (Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen) gelten für uns die Richtlinien und Standards der VENRO-Kodizes:

Kinder- und Jugendschutz

Jeder ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter von IJM in Deutschland und weltweit sowie jeder Projektpartner von IJM verpflichtet sich, die von IJM aufgestellten Richtlinien zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einzuhalten, ihr Wohl zu achten und sie vor sexueller Ausbeutung, vor sexuellem, emotionalem oder physischem Missbrauch oder Vernachlässigung zu schützen. IJM stellt sich aktiv auf die Seite von ausgebeuteten und missbrauchten Kindern und unterstützt die UN-Kinderrechtskonvention.

Kindesschutzrichtlinie von IJM Deutschland

Anti-Korruption-Kodex

IJM führt eine Null-Toleranzpolitik gegenüber Korruption und Bestechung. Zum Umgang mit Interessenkonflikten gelten klare Regelungen. Diese gelten für alle Mitarbeitenden weltweit.

Allgemeiner Verhaltenskodex

IJM arbeitet gemäß den Werten der Organisationen professionell, nach christlichen Grundsätzen und verbindend. Jeder Einsatz – sowohl Arbeitsergebnisse als auch das Verhalten – soll die Verpflichtung der IJM-Mitarbeitenden zur Exzellenz und die Verwirklichung dieser drei Werte widerspiegeln. Hierfür hat IJM einen allgemeinen Verhaltenskodex erstellt, der für jeden Mitarbeitenden weltweit gilt.

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