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Gideon: Als Kindersklave auf dem Volta-Stausee

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Gideon

Als Kindersklave auf dem Volta-Stausee

A

n seine Kindheit erinnert sich Gideon nur noch dunkel. Ein skrupelloser Kinderhändler nahm Gideon seiner Mutter weg und entführte ihn in die Fischerei.

Als Kinderarbeiter fischte er Tag und Nacht.

Mit 8500 Quadratkilometern ist der Volta-Stausee der weltweit größte künstlich angelegte See.

Zehntausende Kinder arbeiten dort in der Fischindustrie, viele nicht freiwillig, sondern in ausbeuterischer Kinderarbeit gefangen.

Experten in Ghana schätzen die Zahl der Jungen, die brutal zur Arbeit gezwungen werden, auf 35.000 bis 50.000.

"Als ich klein war, war ich gesund und ich freute mich sehr darauf, bald in die Schule zu gehen."

Die Kleinsten sind erst vier Jahre alt, die meisten gerade mal zehn Jahre. Sie tragen zerrissene Kleidung oder sind nackt. Ihrer Körper sind gezeichnet von Gewalt, Ausschlag und offenen Wunden durch die harte tägliche Kinderarbeit.

Sie müssen immer wieder mit den Fischen kämpfen, die sie mit ihren scharfen Zähnen oder Stacheln verletzen. Wenn sich ein Netz unter Wasser verfängt, müssen die Kinder tauchen und die Netze befreien.

Die meisten von ihnen können nicht richtig schwimmen.

Regelmäßig ertrinken Kinder auf dem See.

In ihren kleinen Holzbooten wirken sie hilflos und panisch. Viele sind unterernährt und vollkommen erschöpft.

Auch Gideon litt, während er von dem Mann, der ihn entführt hatte, zur Kinderarbeit gezwungen wurde.

„Ich wurde oft geschlagen. Ich bettelte, zurück zu meiner Mutter zu dürfen. Doch der Mann sagte, sie sei tot. Es gäbe kein zu Hause mehr“, sagt Gideon.

Sende jetzt Hilfe für Kinder, die in Sklaverei gefangen sind!

Auch sein siebenjähriger Bruder wurde zum Fischen gezwungen und Gideon musste zusehen, wie auch er geschlagen wurde.

Ermittler von IJM recherchierten wochenlang, um nach Jungen und Mädchen zu suchen, die wie Gideon zur Kinderarbeit gezwungen sind.

Sie fanden Gideon und befreiten mit ihm zusammen neun weitere Jungen.

Acht Männer wurden wegen Verdacht auf Kinderhandel zeitgleich von der Polizei verhaftet.

Es war die erste Befreiung des IJM Büros in Ghana, das 2014 gegründet wurde.

Mehr als 35.000 Kinder werden auf dem Volta-Stausee zur Arbeit gezwungen.

Gideon wird seit seiner Befreiung von Sozialarbeitern von IJM begleitet und unterstützt. Er hat eine echte Verwandlung durchgemacht und strahlt unbändige Lebensfreude aus.

Die Einrichtung, in der er seitdem lebt, ist sein neues Zuhause.

Mit großer Freude ist er für andere Jungen da, die Ähnliches erlebt haben und neu in der Einrichtung sind. Jeder mag Gideon, der liebevoll „Kapitän Gideon“ genannt wird.

In der Nachsorge holte Gideon auch seine Schulbildung nach. Seine IJM Sozialarbeiterin brachte ihn erfolgreich in einer Berufsschule unter, damit er eine Ausbildung zum Maurer machen kann. Das gesamte Nachsorge Team von IJM Ghana applaudierte Gideon am Tag seines Schulabschlusses.

Er kann jetzt ein neues Kapitel seines Lebens beginnen.

In Freiheit und Unabhängigkeit.

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