Gamechanger

Unternehmen und NGOs für sklavenfreie Lieferketten

IJM Talk & Action
14. November, 9 – 14 Uhr
Turbinenhalle Berlin
Friedrich-Krause-Ufer 10-15,
13353 Berlin

View the English Program here

Neue Gesetzesinitiativen, Investoren sowie Kunden richten zunehmend herausfordernde Erwartungen zu nachhaltiger Wertschöpfung an global agierende Unternehmen. Ausbeutung in Lieferketten und eine fehlende entsprechende Reaktion seitens der Unternehmen werden zum ernstzunehmenden Risiko für ein erfolgreiches Wirtschaften.

Gleichzeitig erschweren komplexe Lieferkettensysteme, die wirtschaftliche und politische Situation sowie schwache Rechtsstaatlichkeit in Beschaffungs- und Produktionsländern die Identifikation von Risiken entlang der Lieferkette und die Erarbeitung von funktionierenden Maßnahmen.

NGOs können Unternehmen helfen, die Problematik und enthaltene Risiken besser zu verstehen. Als erfahrene und global operierende Partner bringen sie ein umfassendes Problemverständnis und Zugang zur Zielregion an den Tisch; beides essenziell bei der Entwicklung von erfolgreichen Ansätzen. NGO-Kooperationen beinhalten das Potenzial, über reine Symptombehandlung hinaus substanzielle Veränderung zu bringen – sie können echte Gamechanger sein.

Als weltweit größte Anti-Sklaverei-Organisation ist IJM der Überzeugung, dass es nicht weniger als eben solche Gamechanger braucht, um moderne Sklaverei zu beenden. Wir laden ein, Chancen und Herausforderungen von Kooperationen gemeinsam zu diskutieren. Dazu bieten wir eigene Erfahrungen, erprobte Modelle und Potenzial für gemeinsames Engagement.


Hinweis: Uns ist es wichtig, konstruktiv und ehrlich über Herausforderungen mit Ihnen zu diskutieren. Für die Konferenz gilt daher die Chatham-House-Regel: Erhaltene Informationen können gerne weiterverwendet werden, jedoch unter der Bedingung, dass die Identität der Redner oder Teilnehmer nicht preisgegeben wird.
Die Konferenz wird zweisprachig (Deutsch, Englisch) stattfinden. Übersetzung wird für beide Sprachen angeboten.

Our priority is to have a constructive and open discussion of challenges and opportunities with all participants. For this reason, we will apply the Chatham House Rule for this conference: Participants are free to use the information received, but neither the identity nor the affiliation of the speaker(s), nor that of any other participant, may be revealed.
This is a bilingual conference (German, English). We will offer translation for both languages. You can find the English conference program here. You can find the English conference program here.


Programm

9:00 Uhr – Begrüßung & Einführung


Risikofaktor Moderne Sklaverei
  • Dietmar Roller IJM Deutschland, Vorstandsvorsitzender

09:30 Uhr – Keynote


Partnerships that make an impact
  • Anosha Wahidi Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Referatsleiterin Nachhaltige Lieferketten, Nachhaltigkeitsstandards

10:00 Uhr - Panel


Wie Kooperationen zwischen Unternehmen und NGOs gelingen können
  • Anna Pienaar IJM Global, Vice President, Corporate & Government Affairs
  • Daniel Crampton Daimler AG, Manager, Human Rights & Social Compliance
  • Cristina Duranti Good Shepherd Sisters International Foundation, Director
  • Carlos Busquets Responsible Business Alliance, Director of Public Policy
  • Irene M. Plank Auswärtiges Amt, Referatsleiterin Wirtschaft und Menschenrechte

– Kaffeepause –

11:45 Uhr – Breakout Session


(A) Justice System Transformation – Game Changer Opportunities for Businesses
  • Anna Pienaar IJM Global, Vice President, Corporate & Government Affairs
(B) Erfolgsfaktoren von Kooperationen
  • Carlos Busquets Responsible Business Alliance, Director of Public Policy
(C) Indien – Land der Möglichkeiten, Land der Herausforderungen
  • IJM Südasien
  • Carolin Seeger twentyfifty GmbH, Managing Consultant

12:55 Uhr - Zusammenfassung & Schluss


13:10 Uhr - Lunch & Netzwerken

Ansprechpartnerin

Olga Martens
Leitung Politische Arbeit
omartens@ijm-deutschland.de
T. 030/246369014
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