Kinderarbeit im Kakao

Eine bittersüße Realität.

Kinderarbeit im Kakao

Eine bittersüße Realität.

Rund 1,5 Millionen Kinder arbeiten in der Kakaoindustrie in Ghana und Côte d'Ivoire.

Darunter befinden sich Kinder, die zur Arbeit gezwungen werden oder möglicherweise von Menschenhändlern verschleppt wurden.

Sie werden ausgebeutet, um Anbauflächen mit Kettensägen zu roden, Kakaoschoten mit Macheten zu ernten oder mit gesundheitsschädlichen Pestiziden zu hantieren. Aufgaben, welche die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) zu den schlimmsten Formen der Kinderarbeit zählt.

Die Fakten

Unser Projekt

Aufbauend auf den guten Beziehungen zu der ghanaischen Regierung durch unsere Arbeit am Volta-Stausee, hat IJM begonnen, das Auftreten der schlimmsten Formen von Kinderarbeit in der Kakaoproduktion in Ghana zu untersuchen.

Möglich ist dies durch eine Förderung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Unser Ziel

Als Auftakt einer mehrjährigen Initiative sollen Analysen Erkenntnisse liefern, um gemeinsam mit den ghanaischen Behörden konkrete Strategien zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaoproduktion zu entwickeln.

Gleichzeitig setzt das Projekt auf Schulungen und Aufklärungskampagnen zu Menschenhandel und Kinderarbeit. Es soll fundiertes Fachwissen für Polizei und Angehörige der Justizbehörden in ländlichen Regionen vermittelt werden. Ebenso sollen lokale Gemeinschaften aufgeklärt werden, um die Rechte von Kindern nachhaltig zu schützen.

Aktuelles

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Niklas Wolf

Leitung Institutionelle Partnerschaften

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T. 030/544 522 050

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