Täglich im Kampf gegen Sklaverei

06
Dezember

Der Moment der Befreiung in Ghana - Zwischen Sklaverei und Freiheit

10 Millionen Kinder in Sklaverei warten darauf: Den Moment der Befreiung. Jene Minuten und Stunden, wenn zum Beispiel in Ghana das Rettungsboot kommt. Mit den lokalen Behörden befreit IJM Kinder auf See, die verschleppt und als Sklaven brutal zum Fischen gezwungen wurden. Vier Kinder und ihr Moment der Befreiung, den unsere Spenderinnen und Spender ermöglicht haben.

…weiterlesen

04
Dezember

Geoffrey: „Bitte befreit meine Freunde!“

Ghana - Hinter der Befreiung von Esther und weiteren Kinder aus der Sklaverei am Volta-Stausee steht ein Junge. Geoffrey wurde selbst erst wenige Stunden zuvor durch IJM befreit. Noch auf dem Rettungsboot, das ihn in Sicherheit brachte, bat er einen IJM Ermittler, zurückzufahren und nannte zehn Namen von weiteren betroffenen Kindern. So kam es dank Geoffrey innerhalb von 24 Stunden zur nächsten Befreiung.

…weiterlesen

03
Juni

Nach schwieriger Suche: 23 Kinder aus Zwangsarbeit in Ghana frei

In der letzten Aprilwoche wurden 21 Jungen und zwei Mädchen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren aus Zwangsarbeit am Volta-Stausee befreit. Nach einer zweiwöchigen Recherche konnte die Polizei mit der Unterstützung von IJM die Menschenhändler verhaften. Doch von den Kindern fehlte zunächst jede Spur...

…weiterlesen

22
August

Ghana: Nach Polizeieinsatz zwei Jungen aus Sklaverei in der Fischerei frei

Erneut gelang es IJM und den ghanaischen Behörden zwei Jungen aus der Sklaverei zu befreien. Sie waren auf dem Volta-Stausee zum Fischen gezwungen worden. Beide Kinder hatten zunächst große Angst, da sie viel Gewalt durch ihren Bootsbesitzer erlebt hatten. Jetzt leben sie in einer Nachsorge-Einrichtung, wo sie sich gut erholen. Heute erzählen die Jungen, was sie dort glücklich macht...

…weiterlesen

18
Dezember

Wie werden traumatisierte Kinder wieder stark?

„Die Zeit heilt alle Wunden“, sagt ein oft zitiertes Sprichwort. Doch so einfach ist es leider nicht. Kinder, die schwere Ausbeutung und Gewalt erlebt haben, brauchen einen sicheren Ort und eine spezielle Traumatherapie. Ein Blick hinter die Kulissen der Arbeit unserer IJM Psychologen und Sozialarbeiter in Ghana.

…weiterlesen

weitere Artikel anzeigen

Unsere Autoren

Alexandra Ripken
Eigentlich wollte Alexandra Ripken die Abholzung in Entwicklungsländern wieder rückgängig machen und studierte deshalb Forstwirtschaft. Sie bereiste Afghanistan, Namibia und Simbabwe. Doch dann entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Fundraising in der Heimat. Ihre Erfahrungen bei großen NGOs wie „Brot für die Welt“ und der „Diakonie“ kommen heute IJM Deutschland zugute. In ihrer Freizeit geht die Mutter von vier Kindern am liebsten im Wald joggen.
Andrea Kern
Die gebürtige Schweizerin studierte Internationale Beziehungen und Journalismus. In ihrer Wahlheimat Berlin wurde sie mit dem Thema Menschenhandel konfrontiert. Weil sie mit dem Wissen über diese Ungerechtigkeit nicht untätig bleiben konnte, fing sie an, sich in der aufsuchenden Arbeit und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren. Ihr Wunsch ist es, Betroffenen von Unterdrückung ihre Stimme und ein Stück Würde zurückzugeben. In ihrer Freizeit trifft Andrea sich gerne mit Freunden und macht viel Sport und Musik.
Carolin Werner
Carolin Joy Werner trägt ihren zweiten Vornamen nicht ohne Grund. Mit ansteckender Fröhlichkeit mobilisiert die Politologin hunderte ehrenamtlicher Botschafter*innen von IJM in ganz Deutschland. Die gebürtige Bremerin hat im IJM Büro in Washington D. C. wertvolle Einblicke in den globalen Kampf gegen Sklaverei gewonnen. Carolin versteht sich in ihrer Arbeit als „Brückenbauerin“ zwischen Welten und Denkweisen. Dazu passt auch ihre private Leidenschaft für Kunstgeschichte und Musik.
Dietmar Roller
Was bringt einen Sozialwissenschaftler und Theologen aus der Schwäbischen Alb dazu, in Bolivien Kinder aus Silberminen zu holen oder auf den Philippinen vermisste Minderjährige in Bordellen zu suchen? Im Fall von Dietmar Roller waren es seine vielen aufrüttelnden Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch seine vielen Einsätze für die Opfer von Armut und Ausbeutung weiß er, dass die Verbesserung von Rechtssystemen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Menschenhandel spielt. Als weltweit gefragter Experte macht er das Problem der Sklaverei zu einem wichtigen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit.
Judith Stein
Während eines Hilfseinsatzes nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft Judith Stein das erste Mal Kinder in Sklaverei. Deren Schicksal lässt sie nicht mehr los. Kurz darauf lernt die Dortmunderin das Team des frisch gegründeten Vereins IJM Deutschland kennen. Begeistert steigt sie 2012 als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ein. Die studierte Germanistin und Theologin sucht nach Wegen, das bei uns kaum bekannte Thema Sklaverei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei ihr laufen alle Fäden der Kommunikation von IJM Deutschland zusammen.
Lydia Strauss
Lydia Strauss kommt aus einem kleinen Dorf im Harz und wollte eigentlich Reporterin werden. Doch nachdem sie erfolgreich Geschichte und Journalismus studiert hatte, machte sie aus Neugier ein Praktikum bei IJM in London und fing sofort Feuer für den weltweiten Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Heute bringt sie ihre Begeisterung für das Schreiben in unserem Team für Öffentlichkeitsarbeit ein und kümmert sich um unsere wachsende Online-Community.
Martin Lewerentz
Als Kind hat Martin Tag und Nacht Bücher verschlungen, heute erzählt er selber Geschichten, die jeden packen – online und offline. In der DR Kongo begegneten ihm das erste Mal die Schutzlosigkeit von Kindern und seine eigene Entschlossenheit, mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein zu wollen. Seine Arbeit als Kampagnen-Stratege in der Berliner Politik hat den studierten Diplomaten und Politologen gut darauf vorbereitet, als Leiter des Marketing-Teams das Thema Sklaverei in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu platzieren.
Olga Martens
Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig für unsere Arbeit. Wir möchten, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Sklaverei endlich zur Priorität macht. Dieses Anliegen ist bei Olga Martens in den besten Händen. Mit großer Leidenschaft fordert sie staatliche und politische Entscheidungsträger zu mehr Engagement auf. Olga hat Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung studiert und währenddessen zum Thema Menschenhandel geforscht. Nach Feierabend kocht und diskutiert Olga gerne mit Freunden.
Spenden