Täglich im Kampf gegen Sklaverei

15
August

Sein Flehen um Freiheit wurde gehört

Die Verzweiflungstat eines alten Mannes sorgte dafür, dass 42 Menschen in Indien aus Zwangsarbeit aus einem Holzbetrieb befreit wurden. Ein Foto hielt den Moment fest – und half so tausenden weiteren Menschen, die Realität von Zwangsarbeit zu erkennen.

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12
Juli

Gerechtigkeit braucht langen Atem: Menschenhändler verurteilt

Indien: Menschenhändler verschleppten die 14-jährige Gita* aus Bangladesch nach Kalkutta. Dort sollte sie im größten Rotlichtbezirk Indiens zur Prostitution gezwungen werden. Mit Hilfe der Polizei konnte das verzweifelte Mädchen fliehen und erhielt Unterstützung von IJM. Jetzt wurden ihre Menschenhändler verurteilt.

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25
April

In Sklaverei verschleppte Familie wird aus Hühnerstall befreit

Damru and Hemanthi wollten für sich und ihre Familie ein neues Zuhause bauen. Sie fanden einen Job in der Stadt, um die Schulden abzubezahlen – und endeten in Sklaverei auf einer Hühnerfarm. Sie lebten in ständiger Angst vor dem Besitzer und in Sorge um ihren kleinen Sohn. Eine Begegnung am Bahnhof führte plötzlich zur Befreiung...

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07
März

Mutig gegen Zwangsarbeit in Indien: als meine Worte Freiheit brachten

IJM Mitarbeiterin Anusha* ist in Indien geboren und aufgewachsen. Als Leiterin der Fallarbeit gegen Zwangsarbeit hat sie für IJM Hunderte von Befreiungsaktionen geleitet. Auf den ersten Blick würde niemand vermuten, dass die zierliche Frau an vorderster Front im Kampf um die Freiheit ihrer Mitmenschen steht. In einem Gastbeitrag erinnert sie sich an ihre erste Befreiungsaktion vor 13 Jahren.

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18
Februar

Indien: 12.000 Betroffene unterzeichnen Petition für neues Anti-Sklaverei-Gesetz

Delhi – Indien plant, ein neues Anti-Sklaverei-Gesetz zu verabschieden. Sollte es erfolgreich vom Parlament verabschiedet werden, könnte es Indiens Kampf gegen Zwangsarbeit und Ausbeutung entscheidend beeinflussen. Zur Unterstützung organisierte IJM gemeinsam mit anderen Anti-Sklaverei-Organisationen eine besondere Petition: 12.000 Betroffene, die aus Sklaverei befreit wurden, unterzeichneten den Aufruf an den indischen Premierminister.

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Unsere Autoren

Alexandra Ripken
Eigentlich wollte Alexandra Ripken die Abholzung in Entwicklungsländern wieder rückgängig machen und studierte deshalb Forstwirtschaft. Sie bereiste Afghanistan, Namibia und Simbabwe. Doch dann entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Fundraising in der Heimat. Ihre Erfahrungen bei großen NGOs wie „Brot für die Welt“ und der „Diakonie“ kommen heute IJM Deutschland zugute. In ihrer Freizeit geht die Mutter von vier Kindern am liebsten im Wald joggen.
Andrea Kern
Die gebürtige Schweizerin studierte Internationale Beziehungen und Journalismus. In ihrer Wahlheimat Berlin wurde sie mit dem Thema Menschenhandel konfrontiert. Weil sie mit dem Wissen über diese Ungerechtigkeit nicht untätig bleiben konnte, fing sie an, sich in der aufsuchenden Arbeit und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren. Ihr Wunsch ist es, Betroffenen von Unterdrückung ihre Stimme und ein Stück Würde zurückzugeben. In ihrer Freizeit trifft Andrea sich gerne mit Freunden und macht viel Sport und Musik.
Carolin Werner
Carolin Joy Werner trägt ihren zweiten Vornamen nicht ohne Grund. Mit ansteckender Fröhlichkeit mobilisiert die Politologin hunderte ehrenamtlicher Botschafter*innen von IJM in ganz Deutschland. Die gebürtige Bremerin hat im IJM Büro in Washington D. C. wertvolle Einblicke in den globalen Kampf gegen Sklaverei gewonnen. Carolin versteht sich in ihrer Arbeit als „Brückenbauerin“ zwischen Welten und Denkweisen. Dazu passt auch ihre private Leidenschaft für Kunstgeschichte und Musik.
Dietmar Roller
Was bringt einen Sozialwissenschaftler und Theologen aus der Schwäbischen Alb dazu, in Bolivien Kinder aus Silberminen zu holen oder auf den Philippinen vermisste Minderjährige in Bordellen zu suchen? Im Fall von Dietmar Roller waren es seine vielen aufrüttelnden Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch seine vielen Einsätze für die Opfer von Armut und Ausbeutung weiß er, dass die Verbesserung von Rechtssystemen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Menschenhandel spielt. Als weltweit gefragter Experte macht er das Problem der Sklaverei zu einem wichtigen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit.
Judith Stein
Während eines Hilfseinsatzes nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft Judith Stein das erste Mal Kinder in Sklaverei. Deren Schicksal lässt sie nicht mehr los. Kurz darauf lernt die Dortmunderin das Team des frisch gegründeten Vereins IJM Deutschland kennen. Begeistert steigt sie 2012 als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ein. Die studierte Germanistin und Theologin sucht nach Wegen, das bei uns kaum bekannte Thema Sklaverei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei ihr laufen alle Fäden der Kommunikation von IJM Deutschland zusammen.
Lydia Strauss
Lydia Strauss kommt aus einem kleinen Dorf im Harz und wollte eigentlich Reporterin werden. Doch nachdem sie erfolgreich Geschichte und Journalismus studiert hatte, machte sie aus Neugier ein Praktikum bei IJM in London und fing sofort Feuer für den weltweiten Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Heute bringt sie ihre Begeisterung für das Schreiben in unserem Team für Öffentlichkeitsarbeit ein und kümmert sich um unsere wachsende Online-Community.
Martin Lewerentz
Als Kind hat Martin Tag und Nacht Bücher verschlungen, heute erzählt er selber Geschichten, die jeden packen – online und offline. In der DR Kongo begegneten ihm das erste Mal die Schutzlosigkeit von Kindern und seine eigene Entschlossenheit, mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein zu wollen. Seine Arbeit als Kampagnen-Stratege in der Berliner Politik hat den studierten Diplomaten und Politologen gut darauf vorbereitet, als Leiter des Marketing-Teams das Thema Sklaverei in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu platzieren.
Olga Martens
Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig für unsere Arbeit. Wir möchten, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Sklaverei endlich zur Priorität macht. Dieses Anliegen ist bei Olga Martens in den besten Händen. Mit großer Leidenschaft fordert sie staatliche und politische Entscheidungsträger zu mehr Engagement auf. Olga hat Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung studiert und währenddessen zum Thema Menschenhandel geforscht. Nach Feierabend kocht und diskutiert Olga gerne mit Freunden.
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