Täglich im Kampf gegen Sklaverei

18
November

Kanada erhöht Strafmaß für Cybersex-Ausbeutung von Kindern

Ein Berufungsgericht in Kanada hat in einem bahnbrechenden Urteil das Strafmaß für Cybersex-Ausbeutung von Kindern im Internet erhöht. Der Täter sei über das Internet aktiv an dem Missbrauch beteiligt gewesen, hieß es in der Urteilsverkündigung. IJM begrüßt das Urteil und wünscht sich, dass andere Staaten wie Deutschland dem folgen.

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24
Oktober

Cybersex-Ausbeutung: Kinder über Messenger-Dienste ausgebeutet

Auf den Philippinen konnten sieben Kinder zwischen drei und 14 Jahren aus Cybersex-Ausbeutung befreit werden. Die Kinder wurden von ihren Verwandten sexuell ausgebeutet, indem diese Bilder und Videos des Missbrauchs über einschlägige Messenger-Dienste gegen Geld anboten. Reynaldo Bicol, Leiter des IJM Büros in Manila, richtet sich deshalb mit einer eindringlichen Nachricht an die Öffentlichkeit.

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26
Juli

EUROPOL Most Wanted: Sexualstraftäter auf den Philippinen verhaftet

Cebu, Philippinen: Am 2. April 2019 konnten die philippinischen Behörden den 32-jährigen Nelson Siacor Torayno in seiner Wohnung in Cebu City festnehmen. Der philippinische Staatsbürger wurde von Europol wegen der Produktion von Missbrauchsdarstellungen von Kindern sowie deren Verbreitung im Darknet gesucht. Tausende Bilder und Videos wurden sichergestellt.

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12
Juli

Schlag gegen Kindesmissbrauch: Deutscher Pädokrimineller auf Philippinen verhaftet

Cebu - Ein 41-Jähriger Deutscher wurde auf den Philippinen festgenommen. Er hat mehrere Kinder sexuell missbraucht und Bilder des Missbrauchs im Internet verbreitet. Eines der betroffenen Kinder ist sein zweijähriger Sohn. Die Festnahme gelang dank der engen Zusammenarbeit der Polizeibehörden mehrerer Länder mit IJM.

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22
Februar

Wie kann Cybersex-Ausbeutung über Grenzen hinweg bekämpft werden?

Immer mehr Kinder werden auf den Philippinen über das Internet sexuell ausgebeutet. Unter den Tätern sind auch Deutsche, die vor ihrem Bildschirm den Missbrauch über Live-Chats dirigieren. Sie bleiben in den meisten Fällen straffrei. Darüber klärte IJM Expertin Evelyn Pingul aus den Philippinen bei einem Expertengespräch auf, zu dem die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin am 21. Februar einlud. Weiter diskutierten Fachleute aus Deutschland und Europa, wie die Strafverfolgung über Grenzen hinweg gelingen kann.

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Unsere Autoren

Alexandra Ripken
Eigentlich wollte Alexandra Ripken die Abholzung in Entwicklungsländern wieder rückgängig machen und studierte deshalb Forstwirtschaft. Sie bereiste Afghanistan, Namibia und Simbabwe. Doch dann entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Fundraising in der Heimat. Ihre Erfahrungen bei großen NGOs wie „Brot für die Welt“ und der „Diakonie“ kommen heute IJM Deutschland zugute. In ihrer Freizeit geht die Mutter von vier Kindern am liebsten im Wald joggen.
Andrea Kern
Die gebürtige Schweizerin studierte Internationale Beziehungen und Journalismus. In ihrer Wahlheimat Berlin wurde sie mit dem Thema Menschenhandel konfrontiert. Weil sie mit dem Wissen über diese Ungerechtigkeit nicht untätig bleiben konnte, fing sie an, sich in der aufsuchenden Arbeit und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren. Ihr Wunsch ist es, Betroffenen von Unterdrückung ihre Stimme und ein Stück Würde zurückzugeben. In ihrer Freizeit trifft Andrea sich gerne mit Freunden und macht viel Sport und Musik.
Carolin Werner
Carolin Joy Werner trägt ihren zweiten Vornamen nicht ohne Grund. Mit ansteckender Fröhlichkeit mobilisiert die Politologin hunderte ehrenamtlicher Botschafter*innen von IJM in ganz Deutschland. Die gebürtige Bremerin hat im IJM Büro in Washington D. C. wertvolle Einblicke in den globalen Kampf gegen Sklaverei gewonnen. Carolin versteht sich in ihrer Arbeit als „Brückenbauerin“ zwischen Welten und Denkweisen. Dazu passt auch ihre private Leidenschaft für Kunstgeschichte und Musik.
Dietmar Roller
Was bringt einen Sozialwissenschaftler und Theologen aus der Schwäbischen Alb dazu, in Bolivien Kinder aus Silberminen zu holen oder auf den Philippinen vermisste Minderjährige in Bordellen zu suchen? Im Fall von Dietmar Roller waren es seine vielen aufrüttelnden Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch seine vielen Einsätze für die Opfer von Armut und Ausbeutung weiß er, dass die Verbesserung von Rechtssystemen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Menschenhandel spielt. Als weltweit gefragter Experte macht er das Problem der Sklaverei zu einem wichtigen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit.
Judith Stein
Während eines Hilfseinsatzes nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft Judith Stein das erste Mal Kinder in Sklaverei. Deren Schicksal lässt sie nicht mehr los. Kurz darauf lernt die Dortmunderin das Team des frisch gegründeten Vereins IJM Deutschland kennen. Begeistert steigt sie 2012 als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ein. Die studierte Germanistin und Theologin sucht nach Wegen, das bei uns kaum bekannte Thema Sklaverei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei ihr laufen alle Fäden der Kommunikation von IJM Deutschland zusammen.
Lydia Strauss
Lydia Strauss kommt aus einem kleinen Dorf im Harz und wollte eigentlich Reporterin werden. Doch nachdem sie erfolgreich Geschichte und Journalismus studiert hatte, machte sie aus Neugier ein Praktikum bei IJM in London und fing sofort Feuer für den weltweiten Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Heute bringt sie ihre Begeisterung für das Schreiben in unserem Team für Öffentlichkeitsarbeit ein und kümmert sich um unsere wachsende Online-Community.
Martin Lewerentz
Als Kind hat Martin Tag und Nacht Bücher verschlungen, heute erzählt er selber Geschichten, die jeden packen – online und offline. In der DR Kongo begegneten ihm das erste Mal die Schutzlosigkeit von Kindern und seine eigene Entschlossenheit, mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein zu wollen. Seine Arbeit als Kampagnen-Stratege in der Berliner Politik hat den studierten Diplomaten und Politologen gut darauf vorbereitet, als Leiter des Marketing-Teams das Thema Sklaverei in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu platzieren.
Olga Martens
Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig für unsere Arbeit. Wir möchten, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Sklaverei endlich zur Priorität macht. Dieses Anliegen ist bei Olga Martens in den besten Händen. Mit großer Leidenschaft fordert sie staatliche und politische Entscheidungsträger zu mehr Engagement auf. Olga hat Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung studiert und währenddessen zum Thema Menschenhandel geforscht. Nach Feierabend kocht und diskutiert Olga gerne mit Freunden.
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