Täglich im Kampf gegen Sklaverei

03
Dezember

Talk & Action in Berlin: Zusammen für sklavenfreie Lieferketten

Am 14. November lud IJM zum Talk & Action "Gamechanger - Unternehmen und NGOs für sklavenfreie Lieferketten" nach Berlin ein. Dort trafen Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und der Entwicklungszusammenarbeit aufeinander, um neue Ansätze für nachhaltige Wertschöpfung zu entwickeln. Deutlich wurde nach vielen Gesprächen und Diskussionen: Innovative Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs können komplexe Probleme nachhaltig verändern.

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19
Juli

Lügde-Fall: Bewährungsstrafe für Täter tut betroffenen Kindern Unrecht!

Ein Mann missbraucht Kinder jahrelang über seine Webcam. Er gibt Anweisungen zu sexueller Gewalt, die vor seinen Augen passiert. Sein Besitz von Zehntausenden Datenträgern dokumentieren weitere Missbrauchsfälle. Hinter jedem Bild und jedem Video steht das erstmal zerstörte Leben eines Kindes, das mit den Folgen des erlittenen Traumas leben muss. Unfassbar: Ein deutsches Gericht lässt den Täter mit Bewährung davonkommen. Wie kann unser Rechtssystem die betroffenen Kinder so im Stich lassen? Ein Kommentar von Olga Martens.

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24
Juni

Advocacy Day 2019: Gemeinsam Politik gegen Sklaverei mobilisieren!

Sklaverei ist ein globales Problem, dass auch Konsumenten und Unternehmen in Deutschland betrifft. Bisher wird Deutschland seiner Verantwortung jedoch nicht ausreichend gerecht. IJM möchte das ändern: Am 26. September laden wir deshalb zum Advocacy Day nach Berlin ein. Lasst uns gemeinsam die Politik zum Handeln aufrufen!

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13
Dezember

Stopp Sklaverei Konferenz 2018

Am 22. November lud IJM mit der Stopp Sklaverei Konferenz zu einer Fachtagung für Wirtschaft und Politik. Vertreter der Unternehmen Daimler, Ritter Sport, Shift, [eyd] Humanitarian Clothing und VIERI berichteten über Best Practices und diskutierten mit der Consulting-Firma twentyfifty, einem Grünen-Politiker und den Teilnehmern über aktuelle Herausforderungen. IJM-Mitarbeiterin Olga Martens berichtet über ihre Eindrücke.

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28
August

Global Slavery Index: Wie die Weltwirtschaft moderne Sklaverei fördert

Weltweit werden Männer, Frauen und Kinder Opfer von moderner Sklaverei. Im neuen Global Slavery Index wird das globale Verbrechen so detailliert analysiert wie nie zuvor. Die Untersuchungen zeigen, wie sehr westliche Industrienationen durch den Import von Produkten in die weltweite Ausbeutung verstrickt sind. Auch Deutschland importiert Waren im Millionenwert, die als besonders gefährdet gelten, von Sklaverei betroffen zu sein.

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Unsere Autoren

Alexandra Ripken
Eigentlich wollte Alexandra Ripken die Abholzung in Entwicklungsländern wieder rückgängig machen und studierte deshalb Forstwirtschaft. Sie bereiste Afghanistan, Namibia und Simbabwe. Doch dann entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Fundraising in der Heimat. Ihre Erfahrungen bei großen NGOs wie „Brot für die Welt“ und der „Diakonie“ kommen heute IJM Deutschland zugute. In ihrer Freizeit geht die Mutter von vier Kindern am liebsten im Wald joggen.
Andrea Kern
Die gebürtige Schweizerin studierte Internationale Beziehungen und Journalismus. In ihrer Wahlheimat Berlin wurde sie mit dem Thema Menschenhandel konfrontiert. Weil sie mit dem Wissen über diese Ungerechtigkeit nicht untätig bleiben konnte, fing sie an, sich in der aufsuchenden Arbeit und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren. Ihr Wunsch ist es, Betroffenen von Unterdrückung ihre Stimme und ein Stück Würde zurückzugeben. In ihrer Freizeit trifft Andrea sich gerne mit Freunden und macht viel Sport und Musik.
Carolin Werner
Carolin Joy Werner trägt ihren zweiten Vornamen nicht ohne Grund. Mit ansteckender Fröhlichkeit mobilisiert die Politologin hunderte ehrenamtlicher Botschafter*innen von IJM in ganz Deutschland. Die gebürtige Bremerin hat im IJM Büro in Washington D. C. wertvolle Einblicke in den globalen Kampf gegen Sklaverei gewonnen. Carolin versteht sich in ihrer Arbeit als „Brückenbauerin“ zwischen Welten und Denkweisen. Dazu passt auch ihre private Leidenschaft für Kunstgeschichte und Musik.
Dietmar Roller
Was bringt einen Sozialwissenschaftler und Theologen aus der Schwäbischen Alb dazu, in Bolivien Kinder aus Silberminen zu holen oder auf den Philippinen vermisste Minderjährige in Bordellen zu suchen? Im Fall von Dietmar Roller waren es seine vielen aufrüttelnden Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch seine vielen Einsätze für die Opfer von Armut und Ausbeutung weiß er, dass die Verbesserung von Rechtssystemen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Menschenhandel spielt. Als weltweit gefragter Experte macht er das Problem der Sklaverei zu einem wichtigen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit.
Judith Stein
Während eines Hilfseinsatzes nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft Judith Stein das erste Mal Kinder in Sklaverei. Deren Schicksal lässt sie nicht mehr los. Kurz darauf lernt die Dortmunderin das Team des frisch gegründeten Vereins IJM Deutschland kennen. Begeistert steigt sie 2012 als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ein. Die studierte Germanistin und Theologin sucht nach Wegen, das bei uns kaum bekannte Thema Sklaverei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei ihr laufen alle Fäden der Kommunikation von IJM Deutschland zusammen.
Lydia Strauss
Lydia Strauss kommt aus einem kleinen Dorf im Harz und wollte eigentlich Reporterin werden. Doch nachdem sie erfolgreich Geschichte und Journalismus studiert hatte, machte sie aus Neugier ein Praktikum bei IJM in London und fing sofort Feuer für den weltweiten Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Heute bringt sie ihre Begeisterung für das Schreiben in unserem Team für Öffentlichkeitsarbeit ein und kümmert sich um unsere wachsende Online-Community.
Martin Lewerentz
Als Kind hat Martin Tag und Nacht Bücher verschlungen, heute erzählt er selber Geschichten, die jeden packen – online und offline. In der DR Kongo begegneten ihm das erste Mal die Schutzlosigkeit von Kindern und seine eigene Entschlossenheit, mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein zu wollen. Seine Arbeit als Kampagnen-Stratege in der Berliner Politik hat den studierten Diplomaten und Politologen gut darauf vorbereitet, als Leiter des Marketing-Teams das Thema Sklaverei in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu platzieren.
Olga Martens
Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig für unsere Arbeit. Wir möchten, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Sklaverei endlich zur Priorität macht. Dieses Anliegen ist bei Olga Martens in den besten Händen. Mit großer Leidenschaft fordert sie staatliche und politische Entscheidungsträger zu mehr Engagement auf. Olga hat Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung studiert und währenddessen zum Thema Menschenhandel geforscht. Nach Feierabend kocht und diskutiert Olga gerne mit Freunden.
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