Täglich im Kampf gegen Sklaverei

21
Februar

IJM Gründer beim Weltwirtschaftsforum: „Noch nie war ich so hoffnungsvoll!“

„Sklaverei ist heute dringlicher denn je. Doch mehr denn je ist es möglich, Sklaverei zu beenden“, sagte IJM Gründer und CEO Gary Haugen beim Weltwirtschaftsforum (WEF) im Januar in Davos. Bei einer Podiumsdiskussion forderte er Führungskräfte heraus, eine Hauptaufgabe im Kampf gegen Sklaverei zu übernehmen: Regierungen aufzufordern, ihre Gesetze gegen Sklaverei endlich durchzusetzen.

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18
Februar

Indien: 12.000 Betroffene unterzeichnen Petition für neues Anti-Sklaverei-Gesetz

Delhi – Indien plant, ein neues Anti-Sklaverei-Gesetz zu verabschieden. Sollte es erfolgreich vom Parlament verabschiedet werden, könnte es Indiens Kampf gegen Zwangsarbeit und Ausbeutung entscheidend beeinflussen. Zur Unterstützung organisierte IJM gemeinsam mit anderen Anti-Sklaverei-Organisationen eine besondere Petition: 12.000 Betroffene, die aus Sklaverei befreit wurden, unterzeichneten den Aufruf an den indischen Premierminister.

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01
Februar

Cybersex-Ausbeutung auf den Philippinen: 7-jähriges Mädchen und 5 weitere Kinder gerettet

Cybersex-Ausbeutung ist eine neue Form des Kindesmissbrauchs, die auf den Philippinen besonders häufig vorkommt. IJM kämpft gemeinsam mit der Polizei und den Behörden gegen die Ausbreitung. Der erste Fall in diesem Jahr führte im Januar zur Befreiung eines Mädchens. Bei zwei Fällen aus dem Vorjahr wurden die Täterinnen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Ein starkes Zeichen, wie tatkräftig die Justiz gegen das Verbrechen vorgeht und wie dringend ihr Handeln ist

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17
Dezember

Leben in Freiheit: So geht es Thaiyamma und ihrer Familie heute

Seit der dramatischen Befreiung von Thaiyammas Familie aus Sklaverei sind über zwei Jahre vergangen. Wie unterstützt IJM Familien, ein neues Leben aufzubauen? Was bedeutet Freiheit heute für Thaiyamma? Davon erzählt sie selbst. Eine spezielle Nachricht an Sie ist ihr dabei besonders wichtig...

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12
Dezember

Befreit aus Sklaverei: Wie ein Zettel zum Rettungsanker wurde

Auf ihren Moment der Befreiung musste Thaiyamma lange warten. Drei Jahre wurde sie mit ihrem Ehemann und ihrer dreijährigen Tochter in einer Holzfällerei festgehalten. Ausbeutung, Hunger und Gewalt bestimmten ihren Alltag. Plötzlich wird ein Zettel zum Rettungsanker für die junge Mutter. Ihr Mut führt schließlich zur Freiheit von allen versklavten Arbeitern. Ein Blick hinter die Kulissen einer einzigartigen Befreiung von IJM.

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Unsere Autoren

Alexandra Ripken
Eigentlich wollte Alexandra Ripken die Abholzung in Entwicklungsländern wieder rückgängig machen und studierte deshalb Forstwirtschaft. Sie bereiste Afghanistan, Namibia und Simbabwe. Doch dann entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Fundraising in der Heimat. Ihre Erfahrungen bei großen NGOs wie „Brot für die Welt“ und der „Diakonie“ kommen heute IJM Deutschland zugute. In ihrer Freizeit geht die Mutter von vier Kindern am liebsten im Wald joggen.
Andrea Kern
Die gebürtige Schweizerin studierte Internationale Beziehungen und Journalismus. In ihrer Wahlheimat Berlin wurde sie mit dem Thema Menschenhandel konfrontiert. Weil sie mit dem Wissen über diese Ungerechtigkeit nicht untätig bleiben konnte, fing sie an, sich in der aufsuchenden Arbeit und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren. Ihr Wunsch ist es, Betroffenen von Unterdrückung ihre Stimme und ein Stück Würde zurückzugeben. In ihrer Freizeit trifft Andrea sich gerne mit Freunden und macht viel Sport und Musik.
Carolin Werner
Carolin Joy Werner trägt ihren zweiten Vornamen nicht ohne Grund. Mit ansteckender Fröhlichkeit mobilisiert die Politologin hunderte ehrenamtlicher Botschafter*innen von IJM in ganz Deutschland. Die gebürtige Bremerin hat im IJM Büro in Washington D. C. wertvolle Einblicke in den globalen Kampf gegen Sklaverei gewonnen. Carolin versteht sich in ihrer Arbeit als „Brückenbauerin“ zwischen Welten und Denkweisen. Dazu passt auch ihre private Leidenschaft für Kunstgeschichte und Musik.
Dietmar Roller
Was bringt einen Sozialwissenschaftler und Theologen aus der Schwäbischen Alb dazu, in Bolivien Kinder aus Silberminen zu holen oder auf den Philippinen vermisste Minderjährige in Bordellen zu suchen? Im Fall von Dietmar Roller waren es seine vielen aufrüttelnden Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch seine vielen Einsätze für die Opfer von Armut und Ausbeutung weiß er, dass die Verbesserung von Rechtssystemen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Menschenhandel spielt. Als weltweit gefragter Experte macht er das Problem der Sklaverei zu einem wichtigen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit.
Judith Stein
Während eines Hilfseinsatzes nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft Judith Stein das erste Mal Kinder in Sklaverei. Deren Schicksal lässt sie nicht mehr los. Kurz darauf lernt die Dortmunderin das Team des frisch gegründeten Vereins IJM Deutschland kennen. Begeistert steigt sie 2012 als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ein. Die studierte Germanistin und Theologin sucht nach Wegen, das bei uns kaum bekannte Thema Sklaverei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei ihr laufen alle Fäden der Kommunikation von IJM Deutschland zusammen.
Lydia Strauss
Lydia Strauss kommt aus einem kleinen Dorf im Harz und wollte eigentlich Reporterin werden. Doch nachdem sie erfolgreich Geschichte und Journalismus studiert hatte, machte sie aus Neugier ein Praktikum bei IJM in London und fing sofort Feuer für den weltweiten Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Heute bringt sie ihre Begeisterung für das Schreiben in unserem Team für Öffentlichkeitsarbeit ein und kümmert sich um unsere wachsende Online-Community.
Martin Lewerentz
Als Kind hat Martin Tag und Nacht Bücher verschlungen, heute erzählt er selber Geschichten, die jeden packen – online und offline. In der DR Kongo begegneten ihm das erste Mal die Schutzlosigkeit von Kindern und seine eigene Entschlossenheit, mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein zu wollen. Seine Arbeit als Kampagnen-Stratege in der Berliner Politik hat den studierten Diplomaten und Politologen gut darauf vorbereitet, als Leiter des Marketing-Teams das Thema Sklaverei in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu platzieren.
Olga Martens
Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig für unsere Arbeit. Wir möchten, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Sklaverei endlich zur Priorität macht. Dieses Anliegen ist bei Olga Martens in den besten Händen. Mit großer Leidenschaft fordert sie staatliche und politische Entscheidungsträger zu mehr Engagement auf. Olga hat Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung studiert und währenddessen zum Thema Menschenhandel geforscht. Nach Feierabend kocht und diskutiert Olga gerne mit Freunden.
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