Studierst du noch oder beendest du schon Sklaverei?

Botschafter*inIJM Deutschland
11. 07. 2019, 17:00 Uhr

Franziska Dickmanns unterstützte die Arbeit von IJM Deutschland vom 1. April bis 30. Juni als Praktikantin im Bereich Ehrenamt und Mobilisierung. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen:

Träume muss man anpacken

Ich habe sehr gerne studiert – und doch fragte ich mich, was ich mit meinem theoretischen Wissen anfangen soll. Die Praxis kannte ich bis vor Kurzem noch nicht.

Ich habe mir schon länger gewünscht, eines Tages in einer NGO zu arbeiten. Ich wollte Teil von etwas Bedeutsamen sein. Aber träumen allein reicht nicht aus. Deswegen entschied ich mich für das, was viele nach dem Studium machen: ein Praktikum.

Herzlich willkommen im Arbeitsalltag

Als ich von IJMs Arbeit gehört habe, war ich sofort angetan. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort – das spürte ich schon an meinem ersten Arbeitstag. Ich wurde vom Team sehr herzlich willkommen geheißen.

Die ersten Tage waren zugegeben etwas anstrengend. Der normale Arbeitsalltag war für mich als Studentin eine Herausforderung. Mit der Zeit lief es immer besser und ich konnte mich auf meine vielfältigen Aufgaben konzentrieren. Langweilig wurde mir nie.

Der IJM Stand auf der "Fair Handeln"-Messe in Stuttgart.

Quer durch Deutschland mit IJM

Ich schrieb E-Mails, suchte Unterkünfte, bereitete Schulungsmaterialien vor, gestaltete Namensschilder und führte Anmeldelisten für Events. Dabei durfte ich erleben, mit wie viel Leidenschaft die Mitarbeiter*innen von IJM Deutschland ihre Arbeit erledigen. Ich nahm eine echte Verbundenheit zu den Menschen, die sie erreichen wollen, wahr. Mich begeisterte auch, dass die große Version von IJM bei der täglichen Arbeit nicht aus dem Blick geriet.

Die vielen Veranstaltungen und Aktionen, an denen ich mitarbeitete, waren ebenfalls sehr besonders für mich. Ich war Teil des Teams, das bei der Fairtrade-Messe „Fair Handeln“ IJM präsentierte, half beim Botschaftertag in Frankfurt und bei einer Botschafterschulung in Stuttgart mit. In meiner Praktikumszeit bin ich quer durch Deutschland gereist und bekam so einen Eindruck von den vielen unterschiedlichen Aspekten der Arbeit bei IJM.

Ich habe in meinem Praktikum auch gelernt, wie gerne ich andere Menschen motiviere und mitreiße. Dieses Talent kam oft zum Einsatz und wurde weiter gefördert.

Teil von etwas Großem

Auch wenn ich mich auf das freue, was vor mir liegt, stimmt mich das Ende meines Praktikums etwas traurig.

Rückblickend war es eine herausfordernde und prägende Zeit und meine Erwartungen wurden übertroffen. Wer bei IJM arbeitet, egal ob haupt- oder ehrenamtlich, ist Teil von etwas Großem. IJM Deutschland ist Teil einer globalen Bewegung. Das spürt man und genau das ist es, was mich von Anfang an so gepackt hat.

IJM Deutschland sagt Danke

Vielen Dank Franziska für deinen großartigen Einsatz und all die Freude und Begeisterung, die du in den drei Monaten bei uns versprüht hast!

Ihr habt auch Interesse an einem Praktikum bei IJM Deutschland? Auf unserer Webseite bieten wir regelmäßig neue Praktikumsplätze an!

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