Advocacy Day 2019: Gemeinsam Politik gegen Sklaverei mobilisieren!

Botschafter*inEngagiert gegen SklavereiIJM DeutschlandPolitische Arbeit
24. 06. 2019, 14:00 Uhr

Sklaverei geht uns alle an. Ich freue mich, dass hinter der Arbeit von IJM in Deutschland fast 700 ehrenamtliche IJM Botschafter*innen, Tausende Spender*innen und andere Unterstützer*innen stehen, die Zeit, Geld und Kreativität investieren. Gemeinsam mit IJM wollen sie nicht akzeptieren, dass Sklaverei auf unserer Welt existiert und wir durch unseren Konsum direkt mit dem Verbrechen verbunden sind. Denn Deutschland steht laut Global Slavery Index an dritter Stelle beim Import von Risiko-Produkten.

Deutschland steht nicht nur in der Verantwortung, durch seine globalen Lieferketten und rechtliche Bindung an internationale Abkommen. Vielmehr befindet sich unser Land in der privilegierten Position, als eine der weltweit stärksten Wirtschaftsnationen und zweitgrößter Entwicklungsakteur einen entscheidenden Unterschied beim weltweiten Kampf gegen die Sklaverei zu machen.

IJM ruft auf, gemeinsam Politik zu mobilisieren

Deutschland muss mehr machen als bisher. Diese Botschaft wollen wir gemeinsam mit allen, die diesen Aufruf unterstützen, an unsere Bundestagsabgeordneten herantragen. Dazu lädt IJM Deutschland am 26. September in Berlin zum Advocacy Day ein.

Neben unseren Botschafter*innen ist jede und jeder eingeladen, sich durch internationale Sprecher*innen inspirieren zu lassen und gemeinsam mit anderem Aktivist*innen begeistert Politik zu bewegen.

Gemeinsam und mit angemessener Finanzierung – Der Global Fund to End Modern Slavery

Dabei geht es uns nicht um ein Lippenbekenntnis gegen Sklaverei. Am Advocacy Day tragen wir einen konkreten Vorschlag vor, wie Deutschland einen entscheidenden Unterschied im globalen Kampf gegen Sklaverei machen könnte.

Sklaverei ist ein globales Problem, das ein gemeinsames und konsequentes Vorgehen erfordert. Genau deshalb wurde der Global Fund to End Modern Slavery gegründet. Als multilaterale Partnerschaft versammelt er die relevanten Akteure – Staaten, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft – um einen Tisch, um mit einer kohärenten Strategie dem globalen Verbrechen Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig sollen benötigte finanzielle Mittel mobilisiert werden, die strategisch in effektive Projekte investiert werden. Norwegen, Großbritannien und die USA bringen sich bereits finanziell und inhaltlich ein.

Am Advocacy Day rufen wir dazu auf, dass auch Deutschland sich den Vorreitern anschließt und den globalen Fond unterstützt.

Jetzt anmelden!

Je größer die Unterstützung, desto wahrscheinlicher wird eine Beteiligung am Fond durch Deutschland. Unser Plan ist daher, möglichst viele Besuche machen zu können. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen!

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