In eigener Sache: Warum wir zukünftig „Du“ sagen

IJM Deutschland
21. 02. 2019, 17:00 Uhr

Wir glauben an das „Wir“! Denn nur gemeinsam können wir Sklaverei bis 2030 beenden. „Wir“ als Gemeinschaft mit allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Spendern, Freunden und Interessierten - in Deutschland und weltweit. Zusammen sind wir unterwegs und suchen den Dialog. Deshalb verwenden wir zukünftig das persönlichere „Du“ in unserer gesamten Online Kommunikation und darüber hinaus.

Duzen oder Siezen wir Unterstützer und Interessierte? Diese Entscheidung fällt nicht leicht, denn was die passende Anrede für jemanden ist, entscheidet sie oder er persönlich. Bis jetzt haben wir versucht je nach Kommunikationskanal die beste Entscheidung zu treffen und bei persönlichen Anschreiben zwischen Du und Sie zu unterscheiden. Diese Lösung ist jedoch weder stimmig noch zeitsparend. Darum haben wir jetzt das automatische „Du“ für die folgenden Kanäle festgelegt: Webseite, Social Media, Werbematerialien und Newsletter.

Fünf Gründe für das „Du“ in unserer Online Kommunikation und darüber hinaus

  1. Wir glauben an das „Wir“! Denn nur gemeinsam können wir Sklaverei bis 2030 beenden. „Wir“ als Gemeinschaft von Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Spendern, Freunden und Interessierten - in Deutschland und weltweit. Zusammen sind wir eine tatkräftige Bewegung mit einem großen Ziel. Zu diesem „Wir“-Gefühl passt ein persönliches „Du“ besser.
  2. Wir erleben immer wieder, dass Unterstützer uns duzen und freuen uns über die dadurch ausgedrückte Nähe. Da uns der Austausch und Dialog mit unseren Unterstützern von Anfang an wichtig ist, wählen wir auch hier das kommunikationsförderndere „Du“.
  3. Wie im Englischen das „you“ kann im Deutschen das „Du“ sowohl freundschaftlich als auch geschäftlich gemeint sein. Dadurch ist das „Du“ für manche internationale Unternehmen und Organisationen ebenfalls in der deutschen Kommunikation zum Alltag geworden. Sowohl international als auch in Deutschland duzen wir uns im Team sowie mit allen Ehrenamtlichen. Dieses Du möchten wir allen Unterstützern und Interessierten anbieten.
  4. Eine einheitliche Anrede spart Zeit beim Verfassen und Versenden unserer regelmäßigen Newsletter.
  5. Kein Durcheinander in den Kommunikationskanälen: Wie in vielen Unternehmen und Organisationen wechselten sich auch bei uns je nach Kanal das Du und Sie ab. Um eine schlüssige Markenkommunikation aufzubauen, vereinheitlichen wir und wählen das „Du“.

Darf ich Ihnen das Du anbieten?

Wir duzen nicht einfach und überall. Das „Du“ gilt primär für die Online Kommunikation und darüber hinaus für Werbematerialien und Newsletter. Ob das Du oder Sie bei einem persönlichen Gespräch oder per E-Mail besser passt, hängt ganz von der jeweiligen Situation und dem Wunsch unserer Unterstützer ab. Diese Rücksicht ist für uns selbstverständlich. Wir duzen nur dann, wenn sich beide Gesprächspartner darauf verständigt haben. So wie es der Höflichkeit in jeder anderen Situation auch entspricht.

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