Wir stellen vor: Projektmanagerin Alexandra Barden

IJM Deutschland
20. 02. 2020, 15:32 Uhr

Zugegeben, Alexandra Barden ist kein neues Gesicht bei IJM. Sie arbeitet eigentlich schon seit eineinhalb Jahren Teilzeit als Projektmanagerin bei uns. Zu Februar 2020 ist sie nun Vollzeit eingestiegen, was uns sehr freut. Im Folgenden erzählt sie, was sie zu IJM gebracht hat.

Als die heile Welt ins Wanken geriet

Ich bin in der wohlbehüteten Schweiz aufgewachsen, wo meine Kindheit von einem bestimmten Rhythmus und Sicherheit geprägt war. Im Alter von zehn Jahren reiste ich nach Beirut in den Libanon. Dort wurde ich von Kindern ohne Hände begrüßt, die Häuser hatten Einschusslöcher und es bestand Gefahr durch Bomben. Das hat mein Bild von einer heilen Welt stark ins Wanken gebracht. Zu dieser Zeit wuchs in mir der Wunsch, später einmal Menschen Gutes zu tun, soziale Projekte zu unterstützen und meinen Teil für eine bessere Welt zu leisten.

Als Teenager richtete sich mein Blick nach Afrika und ich wollte konkret dort Projekte unterstützen. Meine Mutter gab mir damals so ganz nebenbei den Rat, dass ich doch vor meiner Haustür anfangen soll, Gutes zu tun, anstatt bis zum Tag X zu warten. Ihre Worte trafen ins Herz und haben mich nachhaltig geprägt. Als Resultat davon war in den folgenden Jahren fast jedes Kind aus der Nachbarschaft bei uns zu Besuch. Manche nur hin und wieder, andere fast täglich. Wir spielten, aßen, lachten und tankten gemeinsam auf. Und ich liebte es!

Aufbruch nach Berlin

In der Zwischenzeit habe ich in Zürich Business Communication studiert und an der Universität Bern in drei Jahren eine Forschungsstelle mit aufgebaut. Als Doppelstaatsbürgerin von Deutschland und der Schweiz wuchs in mir in meinen Zwanzigern der konkrete Wunsch, eines Tages nach Deutschland auszuwandern, um von dort aus soziale Projekte mit zu leiten. Nach sieben Jahren des Wartens spürte ich eines Morgens den lang ersehnten Frieden, diesen Wunsch umzusetzen: Eine Bewerbung nach Berlin, eine Zusage und der Umzug in ein neues Leben konnte beginnen.

Wir sind dankbar, dass Alex den Schritt gewagt hat. Mit ihrer fröhlichen, herzlichen Art erfüllt sie das Büro mit ganz viel Leben. Durch ihr beherztes Zupacken nahm das Projekt Muskathlon in Rumänien Form an und wir freuen uns auf den Event kommenden September.

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