Spender im Portrait: Benjamin Kasperski

Botschafter*inEngagiert gegen SklavereiIJM Deutschland
17. 12. 2019, 15:00 Uhr

Als Notfallsanitäter ist der Bremer täglich im Einsatz, um Menschenleben zu retten. Doch sein Herz schlägt auch für Menschen an anderen Orten der Welt, die „gerettet“ werden müssen – aus Sklaverei und Ausbeutung. Am Telefon erzählt Benjamin, was ihn überzeugte, Spender zu werden.

Benjamin erinnert sich noch gut an die Zeit, als er von der Arbeit IJMs erfuhr. Er half beim Organisieren eines Gottesdienstes und sollte die Organisation als Moderator vorstellen. Nachdem er so einige Male Werbung für IJM machte, wurde er neugierig. Wofür warb er da über Monate eigentlich? Benjamin machte sich im Internet schlau. Schnell wurde ihm klar, dass er diese Organisation regelmäßig unterstützen wollte.

Benjamin Kasperski zeigt einer Kindergartengruppe, wie ein Rettungswagen aussieht.

Als Notfallsanitäter immer im Dienst, um Menschen zu helfen

Benjamin Kasperski ist von Beruf Notfallsanitäter. Seinen Zivildienst leistete er bei den Maltesern und fand so zu seiner heutigen Tätigkeit. Seit 2003 arbeitet er in seinem Beruf und weiß, dass es „sein Ding“ ist. Eigentlich wollte er nie regelmäßiger Spender nur einer Organisation sein, denn für ihn gab es zu viele unterstützendswerte Projekte. Doch bei IJM stimmte einfach „das Bauchgefühl“. Vor allem ein Moment blieb ihm im Gedächtnis:

„Ohne Recht ist alles Nichts.“

Neben dem Spenden wollten Benjamin und seine Frau Aileen sich weiter für IJM engagieren. Daher nahmen sie an einer IJM Botschafter-Schulung teil. Dort werden Interessierte in die weltweite Arbeit von IJM eingeführt und lernen, wie ein Ehrenamt für IJM aussehen kann. Dabei hörte Benjamin den Satz „Ohne Recht ist alles nichts.“ In dem Moment machte es bei Benjamin „Klick“, wie er es beschreibt. IJM möchte damit ausdrücken, dass viele Organisationen wichtige Arbeit leisten, indem zum Beispiel Brunnen und Schulen gebaut werden. Aber wenn ein Mädchen auf dem Weg zum Brunnen verschleppt wird und in Sklaverei landet, nützt alle Entwicklungszusammenarbeit nichts. Genau diese Lücke füllt IJM, indem in enger Zusammenarbeit mit Polizei und Regierungen Rechtssysteme gestärkt und Täter überführt werden. Und genau das überzeugte Benjamin. Ihm wurde klar, dass alle guten Projekte nichts ausrichten können, wenn die Rechte der Menschen nicht gewahrt werden.

Mein Einsatz für die Kinder vom Volta-Stausee

Als Vater von zwei Jungen berühren Benjamin besonders die Geschichten von den Kindern vom Volta-Stausee in Ghana. Er und seine Frau Aileen möchten daher ihr Geld dafür einsetzen, dass diese Kinder aus Sklaverei befreit werden. Für das Ehepaar ist klar: Ohne Freiheit ist für diese Kinder alles nichts. Am Ende des Gesprächs erzählt Benjamin, dass er sogar jetzt schlucken muss, wenn er daran denkt, was die Kinder durchmachen müssen. Ihr Schicksal lässt ihn nicht kalt. Dafür sind wir dankbar.

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