Unterzeichnen Sie unsere Petition

Die Tatsache, dass Sklaverei noch immer existiert, mag für manch einen ein Schock sein. Aber Sklaverei existiert nicht nur – sondern blüht in manchen Regionen regelrecht auf. Um Sklaverei zu beenden, müssen wir uns als Gesellschaft dem wachsenden Problem entschieden entgegenstellen.

Bisher gab es in Deutschland bereits begrüßenswerte Initiativen, aber es darf nicht bei Einzelinitiativen bleiben! Auf Sklaverei trifft man in jedem Land und in jeder Wirtschaftsbranche. Es findet sich in unseren Smartphones, unserer Kleidung und auf den Schattenseiten unserer Städte. Sie raubt Menschen die Freiheit und Hoffnung und verneint den grundlegenden Wert der Menschenwürde. Ein Ende von Sklaverei fordert uns deshalb alle!

Sklaverei darf nicht Randthema bleiben. Millionen Kinder, Frauen und Männer werden zur Ware gemacht und skrupellose Täter profitieren von ihrer Ausbeutung.

Fordern Sie mit uns die nächste Bundesregierung dazu auf, Sklaverei endlich zur Priorität zu machen und entschiedene Schritte zu gehen.

2.498 von 10.000 Unterschriften gesammelt.

Petitionstext

Sehr geehrte Bundesregierung,

über 40 Millionen Menschen leben heutzutage in Sklaverei. Sie schuften in einer Parallelwelt, die sie nie verlassen dürfen. Im Schatten der Sklaverei wird ihre Arbeitskraft skrupellos ausgebeutet. Täglich erleben sie Gewalt und Missbrauch.

Sklaverei geht uns an! Sie ist in unserem eigenen Land zu finden und in unseren Wertschöpfungsketten im Ausland. Es liegt in unserer Verantwortung, dagegen vorzugehen!

Wir fordern Sie als neue Bundesregierung nachdrücklich dazu auf, die Bekämpfung von Sklaverei endlich zur Priorität zu machen.

Bitte unternehmen Sie in der neuen Legislaturperiode entscheidende Schritte, damit diese massive Menschenrechtsverletzung beendet wird. Unsere Werte von Würde, Recht und Gleichheit müssen für die Betroffenen von Sklaverei ebenso Realität werden!

Stopp Sklaverei!

FAQ

Wie kann ich persönlich gegen Sklaverei vorgehen?

Dazu gibt es viele ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Jeder sollte selbst schauen, was am besten passt oder möglich ist. Das kann schon die bloße Unterzeichnung einer Petition sein, ein bewussteres Konsumverhalten, das Spenden für Organisationen wie IJM oder ein ehrenamtliches Engagement im IJM-Botschafterprogramm.

IJM bietet auch Materialien für Schulen und Kirchen. Außerdem können Referenten auch für Vorträge eingeladen werden.

Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten sind unter der Rubrik „Mitmachen“ in der Hauptnavigation zu finden.

Woher weiß man, dass 40 Millionen Menschen in Sklaverei leben?

Bei Sklaverei handelt es sich um ein Verbrechen mit großem Dunkelfeld. Daher gibt es keine genauen Zahlen von Betroffenen. Jedoch gibt es verschiedene Schätzungen und Hochrechnungen. Eine der wichtigsten Messungen sind im Global Slavery Index (GSI) verankert. Der vierte GSI wurde 2017 herausgebracht und spricht von 40,3 Millionen Menschen, die in Sklaverei weltweit ausgebeutet werden.

Die vollständigen Daten des GSI findest du auf der Website des GSI.

Was kann eine Petition überhaupt erreichen?

Es gibt viele Beispiele, in denen Petitionen ausschlaggebend für politische Entscheidungen waren oder diese zumindest beeinflusst haben. Das Recht, eine Petition an einen politischen Entscheidungsträger oder Institution zu richten ist sogar im Grundgesetz (Artikel 17) verankert:

„Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“

Eine Petition ist eine Möglichkeit, als Bürger und Zivilgesellschaft Anliegen und Meinungen an politische Entscheidungsträger heranzutragen. Sie kann also auf Anliegen und Meinungen aufmerksam machen, die sonst vielleicht verloren gehen. Sie sind dadurch ein wichtiger Beitrag zum politischen Diskurs. Gerade in demokratischen Systemen ist diese Form der Partizipation auch effektiv, weil politische Entscheidungsträger von der Wahl durch das Volk abhängig sind.

Bringt meine Unterschrift denn etwas?

JA! Natürlich hätte eine einzelne Unterschrift für sich nicht so viel Gewicht. Daher sammeln wir möglichst viele Unterschriften. Denn je mehr Menschen eine Petition unterstützen, desto mehr Aussagekraft hat sie für die Adressaten.

Als Unterzeichner hast du außerdem die Möglichkeit über soziale Medien oder Weitererzählen auch andere auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Eine einzelne Unterschrift kann so leicht multipliziert werden.

Ich bin unter 18 Jahren – darf ich trotzdem unterschreiben?

Wenn du verstanden hast, worum es in unserer Petition geht und du unser Anliegen teilst, dann darfst du auch unterschreiben, wenn du noch minderjährig bist. Das Petitionsrecht ist nicht an Alter, Volljährigkeit oder andere Kriterien gebunden.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich unterzeichne?

Bei IJM Deutschland gehen wir sehr sorgfältig mit dem Schutz von uns anvertrauten Daten um. Die Daten der Petitionsunterzeichner werden lediglich zum Zwecke der Petition verwendet. Das bedeutet, dass wir sie im Rahmen einer Petitionsübergabe an die Bundesregierung übergeben. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Zusammen mit der Unterzeichnung hast du die Möglichkeit anzugeben, ob du den IJM Newsletter erhalten möchtest. Dazu musst du an ausgewiesener Stelle ein Häkchen setzen. In diesem Fall – und nur in diesem Fall – nehmen wir die Kontaktdetails in unsere Datenbank und unsere Verteilerliste auf. Du kannst dich jederzeit vom Verteiler abmelden, wenn du keine weiteren Infos mehr erhalten möchtest.