Funktionierende Rechtssysteme gegen Sklaverei

Sklaverei ist in jedem Land der Welt verboten. Doch in vielen Ländern des Südens verhindern korrupte oder nicht-funktionierende Rechtssysteme die strafrechtliche Verfolgung von Sklaverei. Um Sklaverei zu stoppen, müssen Rechtssysteme funktionieren und geltendes Gesetz durchsetzen. Dafür setzt sich International Justice Mission (IJM) durch eine einzigartige Programmatik in zehn Projektländern mit den Regierungen und lokalen Behörden ein.

Vier Schritte, um Sklaverei zu stoppen

  1. Opfer befreien

    Verdeckte Ermittler von IJM befreien mit der lokalen Polizei Betroffene aus Sklaverei und anderen Formen von Gewalt. Bereits 34.000 Menschen sind durch ihre Arbeit heute frei.

  2. Täter überführen

    Anwälte von IJM vertreten die Opfer vor Gericht und setzen sich dafür ein, dass die Täter strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Das wirkt und schreckt ab. Weltweit konnten seit der Gründung von IJM 1.200 Verurteilungen erreicht werden.

  3. Menschen stärken

    Psychologen und Sozialarbeiter von IJM begleiten Betroffene mit lokalen Partnern in einer umfassenden Nachsorge. Aktuell helfen sie 3.760 Menschen in ein freies, selbstständiges Leben zurückzukehren.

  4. Rechtssysteme verändern

    Durch die Zusammenarbeit und Schulung von Polizei, Staatsanwaltschaft und Richtern stärkt IJM die Rechtssysteme vor Ort, sodass Menschenrechte tatsächlich durchgesetzt werden. 46.000 Beamte wurden bis jetzt von IJM geschult.

Wie wir Erfolge nachhaltig sichern

Straflosigkeit ist in den Ländern des Südens häufig die Grundlage von Sklaverei und kriminellen Geschäftsmodellen. Um diese nachhaltig zu bekämpfen, teilt IJM seine Arbeitsfortschritte in jedem Projekt in drei Phasen ein. PDF: Erfolge nachhaltig sichern