Täglich im Kampf gegen Sklaverei

14
Dezember

Der Moment der Befreiung in Ghana - Zwischen Sklaverei und Freiheit

10 Millionen Kinder in Sklaverei warten darauf: Den Moment der Befreiung. Jene Minuten und Stunden, wenn zum Beispiel in Ghana das Rettungsboot kommt. Mit den lokalen Behörden befreit IJM Kinder auf See, die verschleppt und als Sklaven brutal zum Fischen gezwungen wurden. Vier Kinder und ihr Moment der Befreiung, den Sie, liebe Spenderinnen und Spender, ermöglicht haben.

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06
Dezember

Foli* - Aus Kindersklaverei in Ghana befreit

Ghana - Foli wird von seinem eigenen Onkel in Sklaverei verschleppt. Wie tausende weitere Kinder auf dem Volta-Stausee kämpft er ums Überleben. 18 Stunden am Tag Ausbeutung, Gewalt und Hunger. Eines Tages wird Foli von einem Rettungsboot der Polizei und IJM entdeckt. Sein Onkel befielt ihm: „Spring ins Wasser, tauch unter, sie dürfen dich nicht sehen.“ Foli muss sich entscheiden: Vor wem hat er mehr Angst, vor seinem Onkel oder den Fremden auf dem Boot?

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01
Dezember

Studie: Kinderfischer in Ghana erst vier Jahre alt

Der Internationale Tag zur Abschaffung der Sklaverei am 2. Dezember erinnert daran, dass Sklaverei kein Problem der Vergangenheit ist. Im Gegenteil, alarmierend ist die aktuelle Zahl von 40 Millionen Menschen in Sklaverei (ILO). Jedes vierte Opfer ist minderjährig. Eine IJM-Studie in Ghana ergibt, dass 62 Prozent der Kinder, die in der Fischerei versklavt sind, zwischen vier und zehn Jahre alt sind – eine bewusste und brutale Entscheidung der Menschenhändler. Heute muss diesem Verbrechen nicht nur gedacht werden, sondern ihm entschieden entgegengetreten werden.

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28
November

Operation Gideon: IJM Ermittler undercover in Ghana

„Operation Gideon“ hieß vor drei Jahren die erste Befreiung von IJM in Ghana. Den Jungen, nach dem dieser Einsatz benannt wurde, hatte IJM Chefermittler John* im Rahmen eines Assessments entdeckt. 2012 recherchierte er undercover auf dem See, um mehr über das Ausmaß von Kindersklaverei in der Fischerei zu erfahren. Gideons Schicksal trug John* seitdem schweren Herzens mit sich – dann kam „Operation Gideon“.

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02
November

Sklaverei in indischer Schuhfabrik aufgedeckt

Im Februar 2017 befreite IJM mit der Polizei elf Arbeiter aus einer Schuhfabrik. Einige von ihnen wurden dort bis zu vier Jahre in Sklaverei festgehalten. Unter den Befreiten befanden sich drei Jungen im Teenageralter und acht junge Männer.

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Unsere Autoren

Dietmar Roller
Was bringt einen Sozialwissenschaftler und Theologen aus der Schwäbischen Alb dazu, in Bolivien Kinder aus Silberminen zu holen oder auf den Philippinen vermisste Minderjährige in Bordellen zu suchen? Im Fall von Dietmar Roller waren es seine vielen aufrüttelnden Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch seine vielen Einsätze für die Opfer von Armut und Ausbeutung weiß er, dass die Verbesserung von Rechtssystemen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Menschenhandel spielt. Als weltweit gefragter Experte macht er das Problem der Sklaverei zu einem wichtigen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit.
Judith Stein
Während eines Hilfseinsatzes nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft Judith Stein das erste Mal Kinder in Sklaverei. Deren Schicksal lässt sie nicht mehr los. Kurz darauf lernt die Dortmunderin das Team des frisch gegründeten Vereins IJM Deutschland kennen. Begeistert steigt sie 2012 als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ein. Die studierte Germanistin und Theologin sucht nach Wegen, das bei uns kaum bekannte Thema Sklaverei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei ihr laufen alle Fäden der Kommunikation von IJM Deutschland zusammen.
Lydia Strauss
Lydia Strauss kommt aus einem kleinen Dorf im Harz und wollte eigentlich Reporterin werden. Doch nachdem sie erfolgreich Geschichte und Journalismus studiert hatte, machte sie aus Neugier ein Praktikum bei IJM in London und fing sofort Feuer für den weltweiten Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Heute bringt sie ihre Begeisterung für das Schreiben in unserem Team für Öffentlichkeitsarbeit ein und kümmert sich um unsere wachsende Online-Community.
Olga Martens
Gute Beziehungen zur Politik sind wichtig für unsere Arbeit. Wir möchten, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Sklaverei endlich zur Priorität macht. Dieses Anliegen ist bei Olga Martens in den besten Händen. Mit großer Leidenschaft fordert sie staatliche und politische Entscheidungsträger zu mehr Engagement auf. Olga hat Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung studiert und währenddessen zum Thema Menschenhandel geforscht. Nach Feierabend kocht und diskutiert Olga gerne mit Freunden.
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