Mit Chai gegen Sklaverei kämpfen

BotschafterIJM Deutschland
11. 12. 2017, 12:00 Uhr

Sklaverei existiert auch heute noch: Mehr als 40 Millionen Menschen sind weltweit davon betroffen. Wie kann man mehr Bürger in Deutschland für dieses Problem sensibilisieren und Spenden für die IJM-Einsatzbüros zu sammeln? Vor drei Jahren entschieden einige IJM-Botschafter, das durch einen Stand auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt zu erreichen. Dieser Weihnachtsmarkt findet jährlich an einem Wochenende statt und bietet gemeinnützigen Organisationen eine Bühne.

IJM-Botschafter engagieren sich

Eine solche Aktion will gut vorbereitet sein: Was wollen wir verkaufen? Wer kümmert sich um die Standdekoration? Wer kann ein oder zwei Schichten übernehmen? Etwa vier Monate vor dem Marktwochenende fand sich ein Kernteam aus IJM-Botschaftern zusammen, das die wichtigsten Fragen klärte. Dazu gehörte zum Beispiel die Entscheidung, dieses Jahr statt Chutney erstmalig Chai mit Schuss, unseren sogenannten „Glühchai“, anzubieten. Nach vollendeten Vorbereitungen starteten wir am Freitagnachmittag des zweiten Advents in das Weihnachtsmarktwochenende.

Weihnachtsmarkterlös unterstützt IJM-Projektarbeit

In unserem Sortiment hatten wir schönen Täschchen, Schals und Ohrringe aus Nachsorgeeinrichtungen in Indien. Die Ohrringe fertigten beispielsweise Frauen, die aus Zwangsprostitution befreit wurden. Außerdem boten wir Babyhosen an, die eine IJM-Botschafterin selbst genäht und gespendet hatte. Für das leibliche Wohl gab es Kuchen und unseren Kassenschlager: Chai bzw. „Glühchai", das Weihnachtsgetränk von morgen. Daraus erzielten wir einen schönen Erlös, der die Arbeit der IJM-Einsatzbüros unterstützt. Über den Verkauf kamen wir auch ins Gespräch mit den Weihnachtsmarktbesuchern. Viele Menschen erfuhren zum ersten Mal von dem Problem moderner Sklaverei. Trotz der Kälte machte uns Botschaftern die Aktion Spaß und wir freuen uns, mit unserem Engagement aktiv zum Kampf gegen Sklaverei beizutragen.

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